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| 16:44 Uhr

Heimatgeschichte
Vor 100 Jahren in Finsterwalde

19. Februar 1918. Fast täglich berichteten die Tageszeitungen inzwischen über die Verleihungen von Eisernen Kreuzen an Soldaten und von Verdienstkreuzen für die Kriegshilfe an Zivilisten. Auffällig ist, dass die Verdienstkreuze oft an Beamte gingen und weniger an Frauen, die in den Lazaretten täglich das Leid der Verwundeten linderten.

Seltener war in dieser Zeit die Auszeichnung mit dem Eisernen Halbmond, die der bei einer Fliegerabteilung in Palästina dienende Gefreite Paul Mölle aus Doberlug bekam. Das bulgarische Verdienstkreuz mit Schwerterm durfte in Zukunft der Vizefeldwebel Paul Lehmann aus Kirchhain tragen.

Verloren gegangen war allerdings auch ein Mecklenburgische-Militär-Verdienstkreuz. Abzugeben gegen Belohnung in der Finsterwalder Kleinen Ringstraße 10.

(owr)