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Geschichte
Vor 100 Jahren

25. November 1917. Ende September war der Finsterwalder Tuchfabrikant Richard Schaefer verstorben. Zu seinen Lebzeiten hatte er sich viele Jahre für die Kirchengemeinde und das Waisenhaus der Stadt eingesetzt.

Seine Frau Klara, eine geborene Schwennicke, informierte jetzt die Stadt, dass ihr Mann der kommunalen Gemeinde 3000 Mark hinterlassen hatte. Die Zinsen der Summe sollten entsprechend des Willens des Spenders den Hinterbliebenen im Krieg Gefallener zugute kommen, wenn diese unverschuldet in Not gerieten.

Kapitalstiftungen dieser Art verloren mit der aufkommenden Inflation schon bald ihren Wert.

(owr)