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Geschichte
Vor 100 Jahren

26. Oktober 1917.   Die Barbier- und Friseurinnung Finsterwalde verbreitete über den Niederlausitzer Anzeiger die Nachricht über eine bevorstehende Preiserhöhung. Vom 1. November an sollte das Rasieren 20 Pfennig kosten. Als Grund gab die Innung die teure Seife und deren schwere Beschaffung an. Ab dem ersten Montag im November schlossen die Friseure und Barbiere ihre Geschäfte dann wochentags um 19.30 Uhr und am Sonnabend um 20 Uhr. Von Olaf Weber

  Die Barbier- und Friseurinnung Finsterwalde verbreitete über den Niederlausitzer Anzeiger die Nachricht über eine bevorstehende Preiserhöhung. Vom 1. November an sollte das Rasieren 20 Pfennig kosten. Als Grund gab die Innung die teure Seife und deren schwere Beschaffung an. Ab dem ersten Montag im November schlossen die Friseure und Barbiere ihre Geschäfte dann wochentags um 19.30 Uhr und am Sonnabend um 20 Uhr. Die städtische Badeanstalt schloss inzwischen montags bis donnerstags mit Einbruch der Dunkelheit und am Freitag und sonnabends um 20 Uhr.