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| 15:06 Uhr

Chronik
Vor 100 Jahren in Finsterwalde

7. Februar 1919. Während des Weltkrieges waren die Kommunen im Interesse ihrer Bürger Großhändler für Lebensmittel geworden. Von Olaf Weber

In Finsterwalde waren bei diesen Geschäften Überschüsse in einer Gesamthöhe von etwa 60 000 Mark entstanden. Die Stadtverordneten legten fest, dass je ein Viertel der Summe in die allgemeinen Kriegsfürsorgekosten, die Tuberkulosefürsorge und in den Baufonds für Arbeiterwohnungen gehen sollte. Das letzte Viertel blieb bei der Stadt, um die erhöhten Verwaltungskosten abzudecken.

In derselben Stadtverordnetenversammlung spendeten der Abgeordnete und Fahrradfabrikant Albert Prochnow und seine Frau Annie Prochnow der Kommune insgesamt 50 000 Mark zur Förderung des öffentlichen Badewesens.