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| 11:09 Uhr

Chronik
Vor 100 Jahren in Finsterwalde

23. August 1918. Mit dem Inkrafttreten eines neuen Umsatzsteuergesetzes wurden Gewerbetreibende verpflichtet, den Handel mit Luxusgegenständen anzuzeigen. Von Olaf Weber

In elf Punkten listete die Behörde auf, was unter Luxus zu verstehen war. So gehörten natürlich Pelze dazu, es sei denn es handelte sich um gewöhnliche Schafpelze. Diese durften dann aber nicht dem „bloßem Aufputz“ dienen, wobei Pelzkragen und Pelzfutter wiederum nicht als Aufputz galten.

Teure Kunstgegenstände, Antiquitäten und Teppiche ab 30 Mark pro Quadratmeter gehörten ebenso zum Luxus.