Zwei Jahre hatte es in Finsterwalde die Stelle eines besoldeten Stadtrates und damit eines hauptamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters gegeben. Nachdem sich der aus Hildesheim gekommene Dr. Peters erfolgreich auf eine neue Position beworben hatte, war eine Diskussion über die Notwendigkeit der gut bezahlten Stelle aufgekommen. Im Magistrat setzte sich besonders Bürgermeister Fritzsch für eine Neubesetzung ein. Die Stadtverordneten entschieden dagegen mit 14 gegen 7 Stimmen für einen unbesoldeten ehrenamtlichen Stellvertreter. Für einen Stadtrat hatten vor allem die großen Fabrikanten Schaefer, Koswig, Prochnow, Tonke, Thierack und Weise gestimmt.