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Vom Lieskauer "Bergmassiv" geht es heim in die Ställe

Immer ein schönes Bild: Almabtrieb in Lieskau.
Immer ein schönes Bild: Almabtrieb in Lieskau. FOTO: Heike Lehmann
Lieskau. Wenn sich in Lieskau an der B 96 zwischen Betten und Dollenchen die Autofahrer anstellen, um parken zu können und sich Blasmusik, das Blöken von Schafen sowie das Muhen von Kühen vermischen – dann ist erster Oktobersonntag in dem 250-Seelen-Dorf. leh

Mit dem 18. Niederlausitzer Almabtrieb endete am Sonntag die Sommerzeit auf der Lieskauer Alm. Die Tiere kehrten geschmückt zurück in ihre Ställe, hundertfach bestaunt von Besuchern überwiegend aus Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald. Die Holzland-Alphornbläser aus Waldeck in Thüringen haben zum 8. Mal den speziellen musikalischen Auftakt gegeben. Und dann kamen die Kühe, Ziegen, Enten, Kaninchen und Schafe vom Lieskauer "Bergmassiv" mit seinen 15 300 (Zenti-)Meter Höhe ins Tal. Gerhard Thor und seine Helfer (Foto) brachten eine Kuh samt Kalb, wenn auch nicht das eigene, ins Dorf. Erstmals wurden Jagdhunde vorgeführt. Stolz marschierte der Lieskauer Nachwuchs, fein herausgeputzt von Müttern und Großmüttern, vornweg.