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Vom Familienbetrieb zum mittelständischen Unternehmen

Massen.. Das gibt es auch im Krisen geschüttelten Osten in wirtschaftlich schwierigen Jahren: eine Erfolgsgeschichte.

Die lernten die Wandertourteilnehmer beim Besuch in Krögers Sanitätshaus kennen und merkten bald, dass die Bezeichnung Sanitätshaus das Profil der Firma nur unzulänglich beschreibt. Betreut wurden die Besucher bestens von Petra Kröger-Schumann, ihrer Mutter Anita Kröger und Prokuristin Kirsten Luckfiel. Gemeinsam leiten sie die Sanitäts-haus Harald Kröger GmbH im Gewerbegebiet Massen.
Petra Kröger-Schumann führte durch die Firmengeschichte. 1990 vom inzwischen verstorbenen Vater Harald Kröger und Ehefrau Anita als Praxisbedarf für Ärzte liefernden Familienbetrieb gegründet, hat die Firma eine rasante Entwicklung genommen. „Fleiß, Mut und Können“ seien dafür ausschlaggebend gewesen, lobte Wanderleiter Wolfgang Jabin die Unternehmerfamilie. 1992 wurde das Sanitätshaus in Süd eröffnet, 1995 kam die gelernte Krankenschwester Petra Kröger aus Frankfurt am Main zurück, um den Vater zu pflegen und nach seinem Tod dessen Arbeit weiterzuführen. Im Massener Gewerbegebiet wurde ein moderner Firmensitz erbaut. Schon dem Diplommedizin-Pädagogen Harald Kröger schwebte aber mehr als nur ein reines Sanitätshaus vor. Inzwischen ist die häusliche Beratung für Krankenpflege durch zehn Schwestern hinzugekommen, ein Schulungszentrum für medizinisches Personal gibt es, Kassen- und Krankenhausabrechnungen werden erstellt. Ganz neu ist Krögers Vitalzentrum in der Ringstraße in Finsterwalde und eine Praxis in der Grabenstraße.
Weg vom reinen Sanitätshausimage hin zum Image für Gesundheit, Fitness, Wellness und Beauty will man, so Petra Kröger-Schumann. Dazu kommt das Lager in Betten, in dem Lagerbestände von Krankenkassen verwaltet werden. 54 Mitarbeiter zählt die Firma inzwischen. (jw)