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| 01:03 Uhr

„Viva la Fiwa“ fällt ins Wasser

Finsterwalde.. Wer erinnert sich nicht gern an „Viva la Fiwa“ im Jahr 2003, was ein voller Erfolg war. Fußballturniere, Workshops und Partys gehörten dazu. Doch eine Wiederholung wird es vorerst nicht geben. Paul Marwitz


Nachdem bereits 2005 eine Neuauflage von "Viva la Fiwa" geplant war, aber nicht stattfand, wollte man es für 2006 noch einmal versuchen. Doch auch daraus wird nichts werden. In der vorigen Woche war eine Planungsrunde mit Interessenten, die bei der Organisation helfen würden, im Kellercafé in Finsterwalde angesetzt.
"Ungefähr zwanzig Leute habe ich eingeladen, doch kaum einer ist gekommen", meint Detlef Krüger, Jugendsozialarbeiter der Stadt Finsterwalde, enttäuscht. Und tatsächlich waren nur drei Leute anwesend, um die weitere Planung zu besprechen. "Nicht, dass es am mangelnden Interesse der Jugendlichen läge, das auf keinen Fall. Aber solange die großen Organisatoren nicht zusammenarbeiten, kann man so eine Veranstaltung wie "Viva la Fiwa" nicht planen. Da müssen einfach mehr Leute dabei sein. Und man braucht ein festes Organisationsteam von mindestens zwanzig Personen haben", meint Streetworker Ronny Laurisch.
"Das Geld, was vom letzten "Viva la Fiwa" übrig ist, soll jetzt verteilt werden", erklärt Alexander Krug vom Kellercafé. "Dabei werden den verschiedenen Jugendeinrichtungen der Stadt Finsterwalde anteilsmäßig Gelder zugesprochen, damit sie weiterhin für die Jugendlichen da sein können", begründet Detlef Krüger weiter.
"Wenn wir vielleicht noch einmal in ein paar Jahren einen Anlauf für "Viva la Fiwa" starten, dann sind hoffentlich mehr Organisatoren da, damit wir auf diesen Veranstaltungshöhepunkt für Jugendliche in Finsterwalde nicht ewig verzichten müssen . . .", so Alexander Krug.