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Vier Sieger und eine Stichwahl in Elbe-Elster

Wahlsieger Gampe in Finsterwalde gefeiert
Wahlsieger Gampe in Finsterwalde gefeiert FOTO: Gabi Böttcher
Finsterwalde. Bei den Bürgermeisterwahlen in Elbe-Elster hat es am Sonntag vier Sieger gegeben. Nur Doberlug-Kirchhains Bürgermeister Bodo Broszinski muss um seien Wiederwahl bangen. Er geht in die Stichwahl.

Nach der Auszählung aller 20 Wahlbezirke für die Bürgermeisterwahl in Doberlug-Kirchhain steht fest, dass es am 8. Oktober eine Stichwahl zwischen Amtsinhaber Amtsinhaber Bodo Broszinski (FDP) und Sebastian Rudolph (CDU) geben wird. Broszinski liegt zwar mit 45,7 Prozent der Stimmen klar vor Rudolph (27,6 Prozent), hat aber die Mehrheit knapp verfehlt. Torsten Drescher (SPD) bekam nur 16,0 Prozent und Ingo Setzermann (parteilos/Linke) 10,7 Prozent der Stimmen.

Jörg Gampe ist für weitere acht Jahre Bürgermeister in Finsterwalde. Und Michael Stübgen holte das Direktmandat in der Bundestagswahl im Wahlkreis 65. Bei aller Freude über den Erfolg machte Michael Stübgen klar: "Das Abschneiden der AfD ist schädlich und das Abschneiden der SPD ein absolutes Desaster. Die Regierungsbildung wird extrem schwierig." Bürgermeister Jörg Gampe drückte gegenüber der RUNDSCHAU seine Freude aus, dass ihm zwei Drittel der Finsterwalder ihre Stimme gegeben haben. Die sei Ausdruck guter Arbeit. Und dies bezieht er nicht nur auf sich selbst, sondern auf ein ganzes Team in der Verwaltung, in den Schulen, in den Kitas und weiteren Bereiche. "Ich bin stolz, dass so viele mithelfen", so Gampe. In diesem Sinne wolle er in den nächsten Jahren gemäß seinem Wahlmotto die Stadt "weiter miteinander" gestalten.

Bürgermeisterwahl in Elsterwerda: CDU-Kandidatin Anja hat mit 61,7 Prozent klar gewonnen. Alle anderen Kandidaten sind weit abgeschlagen. Auf dem zweiten Platz liegt Werner Voigt (11,3 Prozent, AfD), vor Andreas Franke (8,0 Prozent, parteilos). Bitter enttäuscht dürften Michaela Jahn (9,6 Prozent, SPD) und Eckart Schmidtchen (9,5 Prozent, parteilos) sein.

Herold Quick bleibt Bürgermeister in Falkenberg (Elbe-Elster). In Falkenberg stehen 82,5 Prozent der Wähler hinter Amtsinhaber Herold Quick. Quick war der einzige Kandidat bei der Bürgermeisterwahl. Großer Jubel in der Rehfelder Gaststätte, in der der alte und neue Bürgermeister heute Abend mit der Familie dem Wahlausgang entgegengefiebert hat.

Herzberg hat einen neuen Bürgermeister, der im Januar sein Amt antreten wird und Michael Oecknigk (CDU), der nicht mehr angetreten ist, nach 24 Jahren ablöst . Laut vorläufigem Endergebnis der Bürgermeisterwahl in Herzberg heißt das neue Herzberger Stadtoberhaupt Karsten-Eule Prütz. Der Einzelkandidat konnte 3714 Stimmen auf sich vereinigen. Das sind 63,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,2 Prozent. 21 Prozent der Stimmen entfallen auf den Einzelkandidaten Mario Lehmann und 15,2 Prozent auf Ulf Lehmann (Wählergemeinschaft Herzberg zählt).