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Viel Lob schon am Start für die Fahrzeug-Legenden

Und immer wieder Staunen.
Und immer wieder Staunen. FOTO: Frank Claus
Doberlug. Was für ein Fluidum! Es sind locker 200 Oldtimer-Fahrzeuge, die am gestrigen Sonntag auf Schloss Doberlug in Reih und Glied Aufstellung genommen haben. Etwa 120 davon gehen wenig später auf Strecke. Frank Claus

Hendrik Schmelzer, der Chef des Doberlug.Kirchhainer Fahrzeug-Legenden-Vereins strahlt wie eine frisch polierte Radkappe aus Chrom: "Ist das nicht ein Kaiserwetter", sagt er. Schon kurz nach 7 Uhr rollen die ersten Besatzungen an, gegen 9 Uhr herrscht schon emsiges Wuseln auf dem Platz. Um 9.30 Uhr gibt es die letzte Streckenbesprechung, um 9.45 Uhr tritt Bürgermeister Bodo Broszinski ans Mikrofon, freut sich mit den Organisatoren über die "ideale Kulisse, die so vorzüglich zu den Oldtimern passt" und lobt das Engagement des Vereins: "Was die Frauen und Männer in den letzten Wochen geleistet haben, Hut ab!"

Um 9.55 Uhr dann eine Premiere: Anhupen der Fahrzeuge. Die Besucher lachen. "Da sind ja ganz schöne Tröten drunter." Pünktlich 10 Uhr der Donnerschlag aus der Kanone und schon rollt das erste Fahrzeug los. Es ist Peter Beukmann aus Gorden-Staupitz, der einen blitzenden DKW F 9 fährt. Sechs Wertungsprüfungen muss er unterwegs bestehen. Und verfahren kann er sich auf der Strecke hin zum Eurospeedway Lausitz garantiert nicht. Dafür sorgt ein Bordbuch, das jede Straße und jede Kurve genau beschreibt. Es geht Schlag auf Schlag und dauert trotzdem fast zwei Stunden, bis alle Fahrzeuge raus sind. Gegen 14 Uhr werden die ersten zurückerwartet. Über die Eindrücke und das "Rennen" lesen Sie morgen mehr.