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| 01:04 Uhr

„Viel Bewegung in der Stadt“

Finsterwalde.. Der Nachmittag vom ersten Advent war Einkaufszeit in Finsterwalde. Auch das gute Spaziergangswetter lockte viele in die Stadt. Und wie zufrieden waren die Innenstadthändler? Die LR erkundigte sich gestern bei einigen – und bekam unterschiedliche Antworten. Umfrage: Christian Roman


Angelika Müller , Inhaberin von „Trend Damenmoden“ in der Langen Straße: „Es lief wirklich gut, gleich nach 13 Uhr hatte ich viel zu tun.“ Zwischendurch sei es dann ruhig gewesen, „ab 15. 30 Uhr war dann wieder mehr los“ . Auch der kulturelle Beitrag der Kaufmannsgilde sei gut angekommen. „Ein Chor sang vor der Deutschen Bank und um 14 Uhr setzte sich die Weihnachtskutsche in Bewegung und verteilte Geschenke an Kinder.“ Ihre Kunden hätten sich nicht nur informiert, sondern auch gekauft. „Ich würde mir nur wünschen, dass die langen Samstage genauso wahrgenommen würden.“
Auch Helga Staack von der Parfümerie Staack war sichtlich zufrieden: „Ich kann mich über den Umsatz eigentlich nicht beklagen.“ Vor allem seien sehr viele Familien unterwegs gewesen. „Wirklich froh bin ich, dass nichts gestohlen wurde, was kürzlich erst der Fall war.“
Marina Mayer , Inhaberin der gleichnamigen Buchhandlung in der Berliner Straße, hatte „den Eindruck, dass der Sonntag überwiegend von Familien wahrgenommen wurde.“ . Einige Kunden meinten, die Auswahl und Beratung in den kleineren Geschäften sei manchmal besser als in Großstädten. „Verkauft haben wir hauptsächlich Kalender und Kinderbücher“ , fügte sie noch hinzu.
In einigen Geschäften war man aber nicht so zufrieden, wie Petra Blume von Uhren und Schmuck: „Leider lief der Verkauf bei uns nicht wie erwartet.“ Die meisten hätten sich zwar umgesehen, aber nichts gekauft. „Nach dem Motto: Bis Weihnachten ist noch Zeit.“
„Es gab zwar sehr viel Bewegung in der Stadt, die Kaufentscheidung blieb aber sehr verhalten“ , berichtete Roland Müller von „Radiopartner Heppe & Müller“ . Die Kunden hätten sich überwiegend beraten lassen. Starkes Interesse gebe es beispielsweise an den neuen Plasma-Fernsehern, so Müller. „Aber auch kleinere Geschenke, wie Radiorecorder oder MP3-Player stehen auf den Wunschlisten ganz oben.“