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| 19:42 Uhr

Leserhinweis nachgegangen
Verwaiste Baustelle nervt Anwohner und Nutzer

Nichts tut sich seit Wochen auf der Straßenbaustelle von Massen in Richtung Lindthal. Anwohner und Nutzer sind genervt.
Nichts tut sich seit Wochen auf der Straßenbaustelle von Massen in Richtung Lindthal. Anwohner und Nutzer sind genervt. FOTO: Gabi Böttcher
Massen/Herzberg. Anwohnern und Nutzern der Kreisstraße zwischen Lindthal und Massen platzt bald der Kragen. Seit Wochen sehen sie keine Bauleute auf der gesperrten Straße. In der kommenden Woche soll es nun losgehen.

Martina Carow aus der Siedlung Erika weist auf eine seit Wochen stagnierende Baustelle hin. Für sie bedeutet dies einen beschwerlichen Weg über Betten nach Finsterwalde. Still ruht der See auch zu Wochenbeginn, obwohl Anwohnern die Fertigstellung der Straße schon für September angekündigt worden war. Senior Siegfried Klausch scheint einer der wenigen, der das mit Gelassenheit sieht: „Da rast hier wenigstens keiner vorbei“, sagt der Massener.

Wie aus der Kreisverwaltung informiert wird, solle es nun laut  verbindlicher Mitteilung der Baufirma Günnel Bau GmbH & Co.KG  auf der Verbindungsstraße Lindthal –– Massen sowie in der Ortslage Massen, Lindthaler Straße, zur Sache gehen. Ab dem 30. Oktober soll der   Asphalt  eingebaut werden. Danach erfolge  die Herstellung der Bankette sowie der Einbau der Wurzelschutzfolie. Wie aus der Bauverwaltung informiert wird, seien die zuvor von der Straßenbaufirma angezeigten Termine für den Asphalteinbau  nicht eingehalten worden.

Die Firma habe als Grund mitgeteilt, dass das gebundene Asphaltmischwerk die ausgeschriebene Asphaltsorte nicht liefern konnte sowie in einem anderen Fall die geplanten Kapazitäten für einen unvorhersehbaren Havariefall gebunden gewesen waren.

Grundsätzlich geht es bei der Baumaßnahme um eine Deckenerneuerung auf der Verbindungsstraße Lindthal – Massen auf einer Distanz von  3,1 Kilometern. Hinzu kommt die Deckensanierung der Lindthaler Straße in Massen auf 130 Metern.   Hier werden die Anwohnerzufahrten erneuert und angepasst, heißt es aus der Kreisverwaltung, die auf die ausgeschilderte Umleitung verweist. Vor dem Wintereinbruch scheint nunmehr also Land in Sicht.

(gb)