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| 02:37 Uhr

Verkehrsregelung am Kirchplatz für viele nicht eindeutig

Verkehrsregelung am Kirchplatz für viele nicht eindeutig Im Kreuzungsbereich Kirchplatz, Naundorfer und Brandenburger Straße ist die Verkehrsregelung nicht eindeutig und führt zu Gefahren und Frust, stellt Klaus Richter aus Finsterwalde fest. In einem Leserbrief schreibt er unter anderem: Die von der Straße Am Kirchplatz auf die Brandenburger Straße auffahrenden Fahrzeuge müssen warten, weil dort eine zwei Zentimeter hohe Kante die Unterordnung der Straße Am Kirchplatz signalisiert, obwohl dort der Bürgersteig fast auf Straßenhöhe abgesenkt ist.

Doch diese Kante ist für viele Verkehrsteilnehmer, besonders für Ortsfremde, nicht eindeutig wahrzunehmen - erst recht nicht im Winter. Mein Vorschlag: Die Straße Am Kirchplatz als untergeordnete Straße (mit dem Schild Vorfahrt gewähren oder Halt und Vorfahrt gewähren) klassifizieren.

Die Naundorfer Straße ist eine Einbahnstraße, aber für Radfahrer in der Gegenrichtung freigegeben, die für den Verkehr vom Markt Vorfahrt haben. Damit rechnen viele Verkehrsteilnehmer, vor allem Fremde, die vom Markt kommen nicht. Mein Vorschlag: In der Höhe des griechischen Restaurants das Verkehrsschild "Radfahrer kreuzen" aufstellen.

Die Brandenburger Straße ist zwischen der Einmündung Naundorfer Straße und dem Lebenszentrum zu einer Rennbahn geworden. Viele Verkehrsteilnehmer negieren die Geschwindigkeitsbegrenzung, die wegen des Seniorenheimes, des Kinderspielplatzes sowie der Parkplatzein- und -ausfahrt notwendig ist. Die Raser sind sich oft nicht darüber bewusst, dass eine geschwindigkeitsbegrenzte Zone erst mit deren ausdrücklicher Aufhebung, nicht aber an der nächsten Straßenkreuzung endet. Ich beobachte immer wieder: Viele beschleunigen ihr Fahrzeug im Bereich der Kirche, werden dann aber wieder langsamer, wenn sie das Zeichen für das Ende der Zone erkennen. Die Beschilderung des Beginns der geschwindigkeitsbegrenzten Zone aus Richtung Kreisverkehr Südkomplex zum Marktplatz ist zudem leicht zu übersehen. Mein Vorschlag: Die Verkehrsteilnehmer durch ein weiteres 30-km/h-Schild an der Kirche an die Geschwindigkeitsbegrenzung erinnern.

Bei der Stadtverwaltung fand ich mit meinen Hinweisen kein Gehör. Die derzeitige Regelung sei vollkommen ausreichend und eindeutig, außerdem sei das Straßenverkehrsamt zuständig, heißt es. Die Polizei stimmt meinen Vorschlägen zu, sei aber nicht für die Aufstellung der Verkehrsschilder zuständig. Vielleicht könnten die Finsterwalder ihre Meinung zu den Problemen und meinen Vorschlägen sagen. Die dafür zuständigen Stellen wären dann vielleicht eher bereit, sich dieser Angelegenheit ernsthaft zu stellen. Als Anlieger liegt mir eine Lösung sehr am Herzen.