Der Landkreis Elbe-Elster umfasst das Elbe-Elster-Land, einen Teil der Niederlausitz sowie den Südrand des Niederen Fläming. Hier Rad zu fahren, ist nicht nur landschaftlich reizvoll. Es gibt jede Menge zu entdecken. Wir haben die zehn schönsten Erlebnistouren in Elbe-Elster zusammengestellt.

Naturpark-Tour durch die Niederlausitzer Heidelandschaft

Länge: 72,74 km
Sie wollen die Natur genießen, regionale Einmaligkeiten kennenlernen, in die Geschichte eintauchen, vielleicht sogar paddeln und auch noch gut speisen? Im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft sind Sie genau richtig. Die Tour beginnt in Bad Liebenwerda, führt über Maasdorf, wo man paddeln kann, weiter nach Domsdorf, Tröbitz und Schadewitz. Einen Stopp sollte man unbedingt am Schloss Doberlug einlegen. Über Fischwasser, Oppelhain und Döllingen geht es zurück zum Ausgangspunkt.
Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft bei Bad Liebenwerda – Heide so weit das Auge reicht.
Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft bei Bad Liebenwerda – Heide so weit das Auge reicht.
© Foto: Andreas Franke

Zur alten Luise entlang der Schwarzen Elster

Länge: 41,57 km
Wer auf einem Ausflug neben den Beinen auch die Armmuskeln trainieren will, findet auf der Tour zur alten Luise entlang der Schwarzen Elster das passende Angebot. Und keine Sorge, die Räder müssen nicht mit aufs Boot. Nach vorheriger Absprache werden sie abgeholt. Höhepunkt der Tour ist unbestritten die ehemalige Brikettfabrik „Louise“, die heute ein Museum ist.
Industriekultur im Elbe-Elster-Land. Die ehemalige Brikettfabrik "Louise" in Domsdorf ist heute ein Museum.
Industriekultur im Elbe-Elster-Land. Die ehemalige Brikettfabrik „Louise“ in Domsdorf ist heute ein Museum.
© Foto: Christian Huschga

Die Elsterradtour

Länge: 163,18 km
Es ist eine lange, aber gut zu radelnde Tour. Zwischen Schwarzer Elster, Fläming und Niederlausitz fährt man auf komplett asphaltierten und gut ausgeschilderten Wegen durch das Elbe-Elster-Land. An der Schwarzen Elster entlang geht es zum Fläming-Skate und durch den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.
Blick auf die Schwarze Elster.
Blick auf die Schwarze Elster.
© Foto: Patrick Pleul/ZB-Funkregio Ost

Von Gröditz nach Bad Liebenwerda

Länge: 51,25 km
Durch Wälder und Auen geht es bei der Fahrradtour von Gröditz nach Bad Liebenwerda. Geprägt wird die Landschaft von der Großen Röder, einem Fluss, der im Lausitzer Bergland entspringt und sich am Gabelwehr bei Zabelitz in drei Flüsse aufteilt.
Gute Aussichten haben Touristen vom Lubwartturm in Bad Liebenwerda.
Gute Aussichten haben Touristen vom Lubwartturm in Bad Liebenwerda.
© Foto: Andreas Franke

Von Elsterwerda zum Wonnemar Erlebnisbad

Länge: 42,67 km
Auf der Tour von Elsterwerda zum Erlebnisbad Wonnemar in Bad Liebenwerda geht es entlang der Schwarzen Elster – diese muss überquert werden – durch viele kleine Ortschaften. Nach dem badespaß ghet es über Zeischa und Haida zurück zum Ausgangspunkt.
Die Lausitztherme Wonnemar in Bad Liebenwerda steht für Badespaß und Erholung.
Die Lausitztherme Wonnemar in Bad Liebenwerda steht für Badespaß und Erholung.
© Foto: Veit Rösler/Archiv

Mit dem Fahrrad durch das Schradenland

Wer die bunte Vielfalt der Natur und die Ruhe fernab der größeren regionalen Reisegebiete mag, der sollte unbedingt das Schradenland erkunden. Auf der 126 Kilometern langen Rundtour können Sie die Vielfalt der Lausitz entlang der brandenburgisch-sächsischen Ländergrenze erradeln und sich von Naturdenkmalen und Zeitzeugen der Lausitzer Industriekultur beeindruckenden lassen.
Sogar Biker zieht die Bockwindmühle in Elsterwerda an.
Sogar Biker zieht die Bockwindmühle in Elsterwerda an.
© Foto: Veit Rösler/Archiv

Zwischen Sänger- und Gerberstadt unterwegs

Länge: 36,06 km
Ist der Ausgangspunkt der Zwei-Städte-Fahrt zwischen Sänger- und Gerberstadt erst einmal gewählt, dürfen sich Radelfans auf eine kleine, aber feine kulturhistorische Rundfahrt freuen. Wer in Finsterwalde startet, sollte sich vor oder nach der Tour Zeit für die Stadt nehmen. Im Kreismuseum etwa ist das Urbild einen Tante-Emma-Ladens zu sehen, Besucher erfahren die Geschichte der Finsterwalder Sänger, aber auch Interessantes zu Fauna und Flora.Von der Sänger- geht es dann in die Gerberstadt Doberlug-Kirchain, die nicht nur mit dem Weißgerbermuseum, sondern auch dem Schlossareal punktet.
Das Weißgerbermuseum in Doberlug-Kirchhain. Dort ist seit 1963 das europaweit einzige Weißgerbermuseum untergebracht.
Das Weißgerbermuseum in Doberlug-Kirchhain. Dort ist seit 1963 das europaweit einzige Weißgerbermuseum untergebracht.
© Foto: Heike Lehmann

Auf den Spuren der Mönche von Dobrilugk

Länge: 38,32 km
Die Radroute führt durch kleine Dörfer südlich der Doppelstadt Doberlug-Kirchhain. Durch das Wirken der Mönche vor über 800 Jahren entstand die heutige Kulturlandschaft. In Erinnerung daran wurden in den Dörfern auf Initiative des Naturparks von Roland Karl geschaffene lebensgroße Holzskulpturen aufgestellt. Einst gab es in der Region zahlreiche Wind- und Wassermühlen. Die abwechslungsreiche Landschaft mit Teichen, Wiesen und Wäldern ist Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten.
Blick auf die Schloss- und Klosteranlage Doberlug.
Blick auf die Schloss- und Klosteranlage Doberlug.
© Foto: Andreas Franke

Die Mitteldeutsche Kirchenstraße entdecken

Länge: 31,39 km
Der Kern dieser Tour in und um Herzberg sind verschiedene historische Kirchen. Sie gehören zum Herzberger Pfarrbereich und sind in das Radewegesystem eingebunden.
Blick auf den Altar in der Herzberger Stadtkirche.
Blick auf den Altar in der Herzberger Stadtkirche.
© Foto: Landkreis Elbe-Elster

Durch die Geschichte des Elbe-Elster-Landes

Länge: 108,83 km
Das Elbe-Elster-Land hat eine reiche Kulturlandschaft aufzuweisen. Die Radtour durch das Grenzland zwischen Sachen und Preußen verbindet vier Museen. Das Sänger- und Kaufmannsmuseum in Deutschlands einziger Sängerstadt Finsterwalde präsentiert mit seinem einzigartigen Kolonialwarenladen im Gründerzeit-Stil Waren und Werbe-Utensilien des frühen 20. Jahrhunderts. Außergewöhnliches gibt es auch im Mitteldeutschen Marionettentheater-Museum Bad Liebenwerda zu sehen.
Das Sänger- und Kaufmannsmuseum in Deutschlands einziger Sängerstadt Finsterwalde präsentiert mit seinem einzigartigen Kolonialwarenladen im Gründerzeit-Stil Waren und Werbe-Utensilien des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Sänger- und Kaufmannsmuseum in Deutschlands einziger Sängerstadt Finsterwalde präsentiert mit seinem einzigartigen Kolonialwarenladen im Gründerzeit-Stil Waren und Werbe-Utensilien des frühen 20. Jahrhunderts.
© Foto: Andreas Franke

Alles für den Urlaub in der Lausitz


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