Von Jenny Theiler

Gegen 12.30 Uhr musste am Mittwoch auf dem Flugplatzgelände in der Nähe der Kirchhainer Straße ein Segelflugzeug notlanden. Der Flieger ist nach Angaben von Polizeipressesprecher Ralph Meier recht unsanft auf dem Boden aufgekommen. Genaueres bezüglich des Schadens und der Verletzungen des Piloten, ließ sich jedoch nicht sagen.

Der Pilot ist durch die Feuerwehr und den Notarzt versorgt worden und wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum nach Dresden geflogen.

Die Gründe für die Bruchlandung sind bisher nicht bekannt. Laut Aussage des technischen Leiters vom Flugplatz Finsterwalde-Heinrichsruh, Wilfried Arlt, sei der Pilot ein erfahrener Flieger. Beim Fluggefährt handelt es sich um ein selbststartendes Segelflugzeug. „Wahrscheinlich hat es Probleme bei der Startphase gegeben. Ob es nun wetterbedingt durch eine stärkere Böe oder durch einen Triebwerkschaden zur Notlandung gekommen ist, können wir noch nicht sagen“, sagt Wilfried Arlt.

Die Bundesstelle für Fluguntersuchungen aus Braunschweig ist umgehend informiert worden und wollte umgehend nach Finsterwalde kommen, um den Vorfall zu prüfen. Wie lange es dauern wird, bis die zuständigen Behörden die Untersuchungen abgeschlossen haben, ist noch unklar.

Bildergalerie Missglückte Notlandung am Mittwochnachmittag gegen 12.30 auf dem Segelflugplatz in Finsterwalde. Feuerwehr und Rettungsdienst mit Hubschrauber mussten anrücken. Nach ersten Informationen vor Ort soll es technische Probleme am Segelflieger mit Elektroantrieb gegeben haben. Der Pilot wurde im Cockpit eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.