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| 17:38 Uhr

Spendierhosen angezogen
Unternehmer plant einen Verkehrsparcours für Kita

Andreas Schumann, Bauunternehmer in Doberlug-Kirchhain, will in seinem früheren Kindergarten eine Außenanlage neu gestalten. Den Plan hat er eingerahmt..
Andreas Schumann, Bauunternehmer in Doberlug-Kirchhain, will in seinem früheren Kindergarten eine Außenanlage neu gestalten. Den Plan hat er eingerahmt.. FOTO: Gabi Böttcher / LR
Doberlug-Kirchhain. Wenn das Schule machen würde. Bauunternehmer Andreas Schumann aus Doberlug-Kirchhain will gezielt Geldgeschenke anlässlich seines Dreifach-Jubiläums in der Kita „Olga Günther-Mechel“ anlegen. Von Gabi Böttcher

Wenn das Schule machen würde. Bauunternehmer Andreas Schumann aus Doberlug-Kirchhain will gezielt Geldgeschenke anlässlich seines Dreifach-Jubiläums in einer Kita anlegen. Mit Vorfreude im Gesicht zeigt Andreas Schumann wenige Tage nach seinem runden Geburtstag seinen schon fertigen Plan für einen Teil der Außenanlage der Kita „Olga Günther-Mechel“ in Doberlug-Kirchhain.

Er hatte Gratulanten zu seinem 60. sowie dem 30. Geburtstag seines Bauunternehmens und dem 20. Geburtstag seines Landschaftsbaubetriebes gebeten, für das Anlegen eines Fahrradparcours und eines Naturlehrpfades in der Kita zu spenden. Auf den Kindergarten, in den er selbst als Steppke gegangen war,  hatte er immer wieder ein Auge geworfen und festgestellt, dass der Außenanlage eine Kur guttun könnte. Den Vorsitzenden des Kita-Ausschusses der Stadt, Enrico Reiche, und den Förderverein der Kita konnte er für die Idee gewinnen. Zumal Enrico Reiche auf ein Jahre zuvor erarbeitetes Konzept verweisen kann, das ebenfalls einen Fahrradparcours vorsieht. Inzwischen hat der Förderverein einen Fördermittelantrag für das Projekt gestellt. „Wenn der positiv beschieden wird, dann wollen wir einen Weg finden, das Konzept so schnell wie möglich umzusetzen“, sagt Enrico Reiche.

Fred Richter, in der Stadtverwaltung zuständig für die Kitas, verweist auf eine notwendige enge Zusammenarbeit. Denn die Stadt plant die Innensanierung der Kita sowie die Neugestaltung der Außenhülle. Auch hier baut man auf Fördermittel. Und Arbeiten am Gebäude und in den Außenanlagen sollten sich nicht in die Quere kommen. Enrico Reiche sieht da keine Gefahr. Befinde sich der Haupteingang der Kita doch nicht auf der Seite, wo Parcours und Naturlehrpfad ihren Platz finden sollen.

Fred Richter bremst mit Blick auf die von ihm zu überwachenden Vorschriften den Drang zum schnellen Umsetzen des Projektes ein wenig und betont die notwendigen Abstimmungen. Klar ist aber auch aus der Sicht der Stadt als Träger der Kita: „Das ist eine gemeinsame Sache, alle wollen das. Im Kita-Ausschuss ist die Idee vorgestellt und die Vorgehensweise abgestimmt worden.“ Und Andreas Schumann konnte indes schon weitere Akteure für das Vorhaben begeistern. Im Moment steht der Plan eingerahmt und hinter Glas in seinem Arbeitszimmer.

Die Kita verfügt über eine Kapazität für bis zu 80 Kinder. 20 von ihnen können unter drei Jahre alt sein.