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| 06:54 Uhr

Leerstehendes Haus in Flammen
Und schon wieder brennt es in Finsterwalde

Der Brandort in Finsterwalde am Dienstagmorgen.
Der Brandort in Finsterwalde am Dienstagmorgen. FOTO: Heike Lehmann / Heike lehmann
Finsterwalde. Die Feuerwehr ist Dienstagmorgen zu einem Großbrand ausgerückt. Diesmal stand ein Haus an der Dresdener Straße in Flammen. Von Bodo Baumert und Heike Lehmann

In der Nacht zum Dienstag gegen 4.15 Uhr wurde in der Leitstelle Lausitz Alarm ausgelöst. Die eintreffenden Feuerwehren fanden in der Dresdener Straße ein leerstehendes Gebäude, gegenüber vom ehemaligen Gemeindehaus und direkt neben der Gaststätte „Treffpunkt Süd“ in Flammen. Das Feuer hatte sich vom Dachstuhl ausgehend ausgebreitet. Insgesamt zwölf Fahrzeuge der umliegenden Feuerwehren waren bis in die Morgenstunden im Einsatz, um den Brand zu löschen. Das Gebäude steht seit langem leer, wurde zuletzt als Verkaufseinrichtung von HO und Konsum genutzt. Wie ein Anwohner der Dresdner Straße erzählt hat, soll es dort vor Kurzem schon einmal gebrannt haben.

Die Stadt Finsterwalde teilt auf ihrer Internetseite mit: „Der Brand konnte durch die Einsatzkräfte aber bereits nach wenigen Stunden gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Da die Statik des Hauses zunächst nicht eingeschätzt werden konnte, war der Löscheinsatz nur von außen möglich. Ein Prüfstatiker des Landkreises Elbe-Elster wurde hinzugerufen und bestätigte, dass das Gebäude einsturzgefährdet sei.“ Gegen 7 Uhr konnten laut Polizei die Löscharbeiten beendet werden. Die Straße blieb aber zunächst gesperrt.

„Durch ihr gewohnt umsichtiges und professionelles Eingreifen konnten die Kameradinnen und Kameraden ein Übergreifen des Brandes auf die angrenzenden Wohnhäuser und die Gaststätte verhindern. Nach den kräftezehrenden Einsätzen der vergangenen Wochen, müssen wir Ihnen auch dieses Mal unseren größten Dank aussprechen“, so Bürgermeister Jörg Gampe, der sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht hat. Ein besonderer Dank der Stadt Finsterwalde geht an die Freiwillige Feuerwehr Großräschen, die mit ihrer Drehleiter vor Ort war. Die Finsterwalder Drehleiter befindet sich derzeit in der Werkstatt.

Ermittelt wird, wie in solchen Fällen üblich, auch wegen Brandstiftung. Der Verdacht liegt nahe, da es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Bränden in leerstehenden Gebäuden der Stadt gekommen ist. So brannte es Anfang August im Feintuchwerk, Ende Juni in der ehemaligen Kistenfabrik.