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Um Gottes Willen nicht noch eine Klingmühler Straße

Finsterwalde. Diese Argumente von Firmenchef Hans-Ullrich Richter haben offenbar überzeugt. Eine Beschlussvorlage für die Benennung von zwei Straßen im Gewerbepark "Langer Damm" ist von Bürgermeister Jörg Gampe (CDU) einkassiert worden. Gabriela Böttcher

Im Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung hatte Hans-Ullrich Richter von den vorgeschlagenen Namen Klingmühler beziehungsweise Annahütter Straße dringend abgeraten. Schon jetzt würden regelmäßig Sattelzüge in der Bergheider Straße in Finsterwalde landen, obwohl sie eigentlich nach Lichterfeld zum Klinkerwerk gelangen wollten. Bei gleicher Postleitzahl der Orte eine echte Falle für ortsunkundige Brummi-Fahrer. Eine Klingmühler Straße gebe es bereits in Lichterfeld und Sallgast. Die Verwaltung war mit ihren Vorschlägen der Intention gefolgt, in diesem Stadtquartier weitere mit der Bergbaugeschichte der Region verbundene Orte mit Straßennamen zu würdigen. Vorschlag von Hans-Ullrich Richter: Warum nicht an Unternehmen wie die Fahrradwerke Prochnow & Bergmann erinnern, die früher einmal im Gewerbegebiet ansässig waren? Bis zur nächsten Sitzungsrunde im September ist Zeit, sich Gedanken zu machen.