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| 16:05 Uhr

Touristische Infrastruktur wächst
„Das ist genau, was die Lausitz jetzt braucht“

Infrastrukturminsterin Kathrin Schneider, Manfred Kolba und Gottfried Richter (v.l.) auf der neuen Steganlage am Bergheider See.
Infrastrukturminsterin Kathrin Schneider, Manfred Kolba und Gottfried Richter (v.l.) auf der neuen Steganlage am Bergheider See. FOTO: Heike Lehmann
Lichterfeld. Die Steganlage am Nordufer des Bergheider Sees wurde am Montag offiziell von der Kommune übernommen. Von Heike Lehmann

Die Steganlage am Nordufer vom Bergheider See, wo auch das schwimmende Autartec-Haus Konturen annimmt, ist am Montag von der LMBV (Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft) an die Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf übergegangen. Die wiederum wird sie dem Fraunhofer-Institut zur Verfügung stellen, das das energieautarke Haus als Forschungsprojekt errichtet. Bürgermeister Ditmar Gurk, Amtsdirektor Gottfried Richter sowie Manfred Kolba und Michael Matthes von der LMBV haben es mit ihren Unterschriften besiegelt.

Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider und Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski haben am Fuße des Besucherbergwerks F 60 betont, wie wichtig die Entwicklung der touristischen Infrastruktur ist. Das Land Brandenburg unterstützt seit 2015 mit Mitteln des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung. Die Gesamtkosten betragen rund sieben Millionen Euro. Davon kommen rund 5,6 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt. Der Rest sind kommunale Eigenmittel.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit wurde von allen Seiten gelobt. „In diesem Bereich vom einstigen Tagebau Klettwitz, wo 10 000 Hektar Land vom Bergbau beansprucht wurden, sind die Projekte außerordentlich gut vorangetrieben“, sagte Manfred Kolba. Amtsdirektor Gottfried Richter schwärmte von der guten Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, explizit mit dessen Leiter Professor Matthias Klingner, sowie mit dem Bauordnungsamt des Landkreises und von den bisher „gigantischsten Momenten“, die er hier erleben durfte. Der Landrat ist gespannt auf das Ensemble und die Ministerin erklärt: „Das ist genau, was die Lausitz jetzt braucht“. Der Schlüssel zum Strukturwandel sei „die erfolgreiche Zusammenarbeit von Forschung und Technik, wie bei diesem Projekt.“