Der Täter flüchtete mit der Beute. Wenig später nahm die Polizei die Suche auf.
Allerdings zunächst ohne Erfolg. „Die sofortige Nahbereichsfahndung mit vier Fahrzeugen hat uns leider nicht weiter gebracht“ , sagte Hauptkommissar Taut der RUNDSCHAU am Ort des Geschehens.
Kurz vor 17 Uhr sei der Notruf in der Elsterwerdaer Wache eingegangen. Diesen habe die Schlecker-Verkäuferin, die zum Zeitpunkt des Überfalls offenbar allein in der Filiale war, laut Polizeisprecher Lutz Miersch per 110 aus einem Hinterzimmer abgesetzt, in das der Täter die unverletzte Frau eingesperrt hatte, bevor er das Weite suchte. In welche Richtung er türmte, und welches Fahrzeug ihm womöglich zur Flucht verhalf, konnte bis gestern noch nicht geklärt werden.
Immerhin, so ein Kripobeamter, seien Fingerabdrücke des auf 20 bis 30 Jahre geschätzten Räubers gefunden worden. Laut Verkäuferin hatte er sich mit einem Kapuzenshirt und Sonnenbrille getarnt. Wie viel Geld er erbeutete, wollte die Polizei gestern noch nicht sagen.