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| 01:04 Uhr

Trotz körperlicher Nachteile überzeugt

Handball.. Mit dem HSC Cottbus empfingen die 13- / 14-jährigen Handballerinnen des VfB Doberlug-Kirchhain den direkten Tabellennachbarn zu Hause.


Schon vor dem Beginn des Spieles staunten die Doberlug-Kirchhainer Spielerinnen und auch ihre zahlreichen Fans über die groß gewachsenen Gastspielerinnen. Wieder einmal hatten die VfB-Mädchen hier deutliche körperliche Nachteile gegenüber ihren Kontrahentinnen.

Cottbuser nutzten Vorteile
Und die Cottbuser nutzten von Beginn an ihre Vorteile rigoros. Sie präsentierten sich im Angriff ganz stark und hatten vor allem im Durchsetzungsvermögen deutliche Vorteile. Im VfB-Team lief zunächst überhaupt nichts zusammen. Die Gastgeberinnen präsentierten sich ganz schwach und hatten eine Menge Fehlabspiele, die der Gegner clever nutzte.

Rückstand zur Pause
Beim 4 : 2- und 6 : 4-Zwischenstand sah es aus VfB-Sicht gar nicht einmal so schlecht aus. Doch die zweite Hälfte der ersten Halbzeit gehörte ganz klar den Cottbusern. Mit einem 10 : 12-Rückstand ging es in die Pause.
Die Startphase der zweiten Hälfte gehörte den sich jetzt deutlich steigernden VfB-Spielerinnen, die sich bis auf 17 : 14 absetzen konnten. Hier waren ihre Vorzüge deutlich zu sehen. Über den Kampf zum Spiel finden und endlich Zweikämpfe in der Deckung gewinnen, war die Marschroute des Trainers. Aber anstatt jetzt ruhig aufzuspielen, verfielen die Gastgeberinnen in Hektik und ließen die Cottbuser wieder zu ihrem Spiel finden. Diese kamen nicht nur heran, sondern gingen mit 20 : 18 und 21 : 19 in Führung.

Unschöne Worte fielen
Jetzt waren die Fans gefragt und sie feuerten lautstark an. Dass da Sätze und Wörter fielen, die nicht in einem Jugendspiel fallen dürfen, ärgerte nicht nur die VfB-Verantwortlichen, sondern empörte auch die vielen mitgereisten Eltern.
Aber die VfB-Mädchen fanden noch einmal die zweite Luft und wuchsen fast über sich hinaus. Aus dem 19 : 21-Rückstand setzten sie sich bis auf 25 : 21 ab und überzeugten ihre Eltern und Fans. Mit 25 : 22-Toren gewannen sie das Spiel und zogen an den punktgleichen Gubenern vorbei. (M. B.)


Es spielten:
A. Lehmann, L. Albrecht (9), R. Dittrich (4), N. Lesch, L.-A. Köhler, N. Haisch (4), K. Schumacher, M. Seidel (3), J. Dietrich (1), A. Eichstädt und S. Mantowski (4).