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| 02:35 Uhr

Tröbitzer helfen mit altem Pkw in Afrika

Tröbitz. Der Student Max Stöber aus Sallgast ist gegenwärtig mit seinem alten Golf nach Afrika unterwegs. Der 22-Jährige nimmt an der weltweit größten Amateur- und Benefizrallye Dresden – Dakar – Banjul teil. -db-

Bereits vor zwei Jahren hatten schon einmal zwei Mänenr aus dem Altkreis Finsterwalde diese Herausforderung angenommen. Michael Ruhs und sein Sohn Alexander aus Tröbitz zum Teilnehmerfeld. "Diese Fahrt durch fremde Länder mit unserem Fiat Ducato werde ich nicht vergessen", erinnert sich Michael Ruhs jetzt. "Wir haben Länder gesehen, in denen die Menschen sehr arm sind - aber dennoch unglaublich hilfsbereit und immer gut gelaunt", schwärmt der Tröbitzer. "In Mauretanien, mitten in der Wüste, ist an unserem Fahrzeug die Lenkwelle kaputt gegangen. Ein Anruf von Einheimischen genügte - kurze Zeit später war ein Schlosser mit dem Ersatzteil da. Im Senegal ist der Zahnriemen gerissen - am anderen Morgen war ein neuer da."

3400 Euro hat die Versteigerung des zwölf Jahre alten Fiat in Banjul, der Hauptstadt von Gambia damals gebracht. "Das Geld haben wir persönlich in einem Krankenhaus übergeben", erinnert sich Michael Ruhs dieser Tage.

Die jährliche Benefiz-Rallye überstütze eine Hilfsorganisation, die auch eine Gesundheitsstation für die AIDS-Vorsorge beitreibe und in einer Gaststätte Köche ausbilde sowie Essen für ein Krankenhaus zubereite, informiert Ruhs.

Für Michael und Alexander Ruhs aus Tröbitz war die 19-tägige und 7500 Kilometer lange Reise durch acht Länder auf zwei Kontinenten eine erlebnisreiche Abenteuerfahrt. Auch der Sallgaster Student Max Stöber wird bei seiner Rückkehr Anfang Dezember viel zu berichten haben.