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| 10:24 Uhr

Umweltfreundlich
Zwei Auto-Testwochen in der Stadtverwaltung

E-Auto zum Test in der Stadtveraltung Doberlug-Kirchhain: Bürgermeister Bodo Broszinski, Julia Schübbe und Hartmut Brand von der Kommunalbetreuung der enviaM-Gruppe, und Maik Kießling vom städtischen Hausmeisterteam (v.l.)
E-Auto zum Test in der Stadtveraltung Doberlug-Kirchhain: Bürgermeister Bodo Broszinski, Julia Schübbe und Hartmut Brand von der Kommunalbetreuung der enviaM-Gruppe, und Maik Kießling vom städtischen Hausmeisterteam (v.l.) FOTO: Ivonne Kommolk
Doberlug-Kirchhain. Alle reden immer davon, Doberlug-Kirchhain macht es jetzt einfach mal, zumindest für zwei Wochen. Für Dienstfahrten wird ein E-Auto getestet - eine Aktion der EnviaM für interessierte Kommunen. Von Ivonne Kommolk

Bürgermeister Bodo Broszinski hat sich dieser Tage einen BMW vor die Tür stellen lassen. Keine Angst – es ist nicht irgendein Auto und auch nicht die private Haustür. Das Auto, das für zwei Wochen von der Stadtverwaltung Doberlug-Kirchhain getestet wird, ist ein Elektrofahrzeug BMW i3, zur Verfügung gestellt von der enviaM. Der Strom dafür kommt aus der mitgelieferten mobilen Ladesäule.

Dass Elektromobilität in der heutigen Zeit eine immer größere Rolle spielt, ist nicht neu. Bürgermeister Bodo Broszinski sagt: „Es ist doch ganz klar, dass das Thema Elektroauto auch an uns nicht vorbei geht. Ich freue mich schon sehr darauf, dieses Fahrzeug zu testen. Zum einen interessiert mich die Reichweite, zum anderen bin ich mal gespannt, wie so ein Auto im allgemeinen Straßenverkehr wahrgenommen wird, weil es ja wirklich sehr leise ist. Ich würde auch mal eine längere Strecke damit austesten, um mal zu gucken, wie weit man damit kommt.“ Die Stadt Doberlug-Kirchhain arbeitet derzeit an einem Klimakonzept. Dafür wird mit der Firma Faktor i³ zusammengearbeitet. Annemarie Bohnenstengel sagt zum gegenwärtigen Stand: „Wir sind bei der Datenerfassung, die Grundlage ist für Zielsetzungen.“

Einen Atlas dafür, wo sich Ladesäulen befinden, konnten Julia Schübbe und Hartmut Brand von der Kommunalbetreuung der enviaM-Gruppe nicht mit liefern. Dafür gibt es eine App. Unter „going electric“ finden sich die deutschlandweiten Ladesäulen. Schweißperlen muss Doberlug-Kirchhains Bürgermeister nicht bekommen, in seinem Testfahrzeug ist zusätzlich ein Verbrennungsmotor eingebaut, der im Ernstfall über einen Generator weiter Strom produzieren kann, wenn die nächste Ladestation auf sich warten lässt. Ob es zukünftig Elektrofahrzeuge im städtischen Fuhrpark geben wird, ist abhängig von den Ergebnissen der Testphase und ganz sicher auch vom Preis.

Kommunale Einrichtungen, die sich auch mal an diesem Testprogramm beteiligen wollen, haben in jedem Jahr Zeit, sich bis Ende Februar darum zu bewerben. Übrigens: Wer kein Auto möchte, die EnviaM-Gruppe bietet auch Elektro-Fahrräder an. Unter www.enviam-gruppe.de/kommunen gibt es weitere Infos.