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| 17:38 Uhr

Tanzshow im Berliner Admiralspalast
Die ganze Seele des Paartanzes auf einer Bühne

Ein Wiedersehen mit Sarah Lombardi gibt es für Robert Beitsch auf der Bühne des Admiralspalastes.
Ein Wiedersehen mit Sarah Lombardi gibt es für Robert Beitsch auf der Bühne des Admiralspalastes. FOTO: Rolf Vennenbernd
Sonnewalde/Berlin. Das hat der Admiralspalast noch nicht erlebt. Robert Beitsch (26) – ein „Sonnewalder Junge“ – bringt mit „Souldance“ eine eigene Tanzshow auf die Bühne in der Berliner Friedrichstraße. Von Gabi Böttcher

Robert Beitsch, dessen Eltern noch heute im gut 3300 Einwohner zählenden Städtchen im Landkreis Elbe-Elster wohnen, ist einem Millionenpublikum aus der Fernsehshow „Let’s Dance“ bekannt geworden. Der in Berlin lebende Profitänzer trainiert seit 2012 im hauptstädtischen Tanzsportclub Grün-Gold den Nachwuchs. Im Finsterwalder TSC Sängerstadt hatte sich schon früh abgezeichnet, dass Robert in seinem Metier viel erreichen möchte. Mit seiner eigenen Show „Souldance“ erfüllt sich der 26-Jährige nun einen hochkarätigen Traum. Als Produzent, Choreograf, Tänzer und nicht zuletzt Manager eines imposanten Projektes geht Robert Beitsch nunmehr auf die Zielgerade gut vier Jahre währender intensiver Vorarbeit. Hier waren nicht nur seine künstlerischen und tänzerischen Qualitäten gefragt, sondern ebenso die Fähigkeit, mit Menschen aus ganz anderen Sparten wie Kostümbildnern, Technikern und Marketingexperten zusammenzuarbeiten. „Ich hatte in geballter Ladung hinzuzulernen“, sagt Robert.

Morgen geht die Ankündigung der Show in allen Details online. Die Proben haben begonnen. „Wir haben für zwei Monate ein Berliner Ballhaus gemietet“, markiert Robert Beitsch den aktuellen Stand. Im August werde er die choreografische Leitung an seine langjährige Mentorin Janet Marmulla übergeben. „Damit ich mich voll und ganz auf meine Nummern im Programm konzentrieren kann“, erklärt der Profitänzer. Drei Nummern seien bereits sicher, aber es könne gut sein, dass es weitere geben werde. „Hinter der Bühne tanze ich ohnehin die ganze Zeit mit“, sagt der mit kaum zu toppender Leidenschaft an seiner ersten eigenen Bühnenshow arbeitende Profitänzer.

Die ganze Seele des Paartanzes – beginnend in den Goldenen Zwanzigern bis hin zu einer neu erschaffenen Choreografie des 21. Jahrhunderts – will Robert auf die Bühne bringen. In „Souldance“ werden 20 Paartänzer, unter ihnen mit Sergey und Viktoria Tatarenko sowie Gergely Darabos drei Weltmeister, ihre tänzerische Meisterschaft zelebrieren. Robert, dessen Contemporary mit Sarah Lombardi den „Let’s dance“-Zuschauern in Erinnerung geblieben sein dürfte, verrät zu seinem Part: „Wir werden eine Fusion des Tanzes mit neuen Elementen zeigen. Es wird nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für uns spannend, wie wir die Nummer weiterentwickeln.“ Mit Sängerin Sarah Lombardi ist nur eine der prominenten Akteure der Show genannt. Heinrich Popow, Goldmedaillengewinner der Paralympics in London und Rio, Curvy-Model Angela Kirsch und Schauspielerin Jessica Paszka konnten der Anfrage ebenfalls nicht widerstehen. Stolz ist Robert, dass sich eigens für die Show das „Souldance Orchestra“ unter Leitung von Genya Ginzburg mit zwölf Musikern und vier Sängern zusammengefunden hat. Aktueller Knüller für Robert: Nach ihrer Zusammenarbeit in der jüngsten Staffel von „Let’s Dance“ ist nun auch Entertainer Thomas Hermanns im Boot. „Er ist ein ganz toller Zuwachs für unsere Show. Thomas Hermanns wird sie mit seiner Moderation rund machen“, ist Robert überzeugt. Tag und Nacht ist der 26-Jährige in diesen Wochen von der Verwirklichung seines Traums in Anspruch genommen. „Alles kein Problem. Die Gelegenheit motiviert mich unglaublich, diese Knochenarbeit als Produzent, Choreograf und Tänzer zu meistern. Ich freue mich auf jede Sekunde dieser Show. Sie wird es in dieser Form nie wieder geben“, sagt Robert und antwortet auf die Frage nach dem finanziellen Risiko, das er durch seine nicht geringen Vorleistungen eingeht: „ Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

Thomas Hermanns moderiert „Souldance“.
Thomas Hermanns moderiert „Souldance“. FOTO: LR / Agentur