(leh) Die stürmische Woche hat am Finsterwalder Wasserturm, höchstes Gebäude der Stadt und 1910 errichtet, unübersehbare Spuren hinterlassen. Die Turmzier am Wahrzeichen der Sängerstadt – ein kleiner Wassermann mit Instrument – ist abgebrochen. „Erst stand sie ein bisschen schief – das war nach der Sturmnacht zum Dienstag“, sagte Andy Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Finsterwalde, am Sonntag. Man habe das Thema aufgenommen und mit der Suche nach einer Spezialfirma begonnen, die die Turmspitze in 57 Meter Höhe abnehmen könne, um sie zu erneuern. „Gleichzeitig haben wir in Abstimmung mit dem Bauamt des Landkreises die Situation weiter beobachtet“, so Hoffmann. Zudem wurde am Freitag eine Sicherheitsabsperrung um den Wasserturm errichtet.

Am Samstag in der Mittagsstunde aber erreichten die Stadtwerke besorgte Hinweise der Bevölkerung, dass die Turmspitze nun vollends gebrochen war und gefährlich herunterhinge. Der Wind hatte wieder kräftig gerüttelt. „Da haben wir am Nachmittag von einem Dachdecker die Spitze mit einem Seil sichern lassen, damit sie nicht unkontrolliert herunterfallen kann. Er hat sie innen am Gebälk festgezurrt“, beruhigt Andy Hoffmann. „Der Zahn der Zeit und das Wetter haben die Turmspitze jetzt so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie erneuert werden muss“, sagt er.