Insgesamt sind drei Bauabschnitte vorgesehen. Wie Bauamtsleiter Ralf Jaumann informierte, ist die Planung bereits sehr weit vorangeschritten. Der erste Bauabschnitt reicht vom Ortseingang aus Richtung Doberlug-Kirchhain bis zum Platz des Friedens. Damit soll es aber erst 2011/12 losgehen.

Weiter ist man schon mit der Planung des zweiten Bauabschnittes. Hierzu sollen bereits im Sommer die ersten Bagger anrücken. Die Bauarbeiten beginnen in Höhe Glaswerk und und führen in Richtung Tröbitz. Laut Planung kostet dieser zweite Bauabschnitt 936 000 Eurozuzüglich 69 000 Euro, die laut Satzung anteilig auf die Anwohner umgelegt werden. Dies war die erste Kröte, die die Bürger zu schlucken hatten. Doch sie befürchten noch mehr, vor allem Schäden auf und an ihren Grundstücken.

Bauamtsleiter Jaumann versuchte zu beruhigen. „Wir haben alle Alternativen geprüft, eine Umleitung des Verkehrs ist leider nicht möglich. Die Straße wird auf einer Breite von 6,50 Meter ausgebaut. Das bedeutet, dass die nördliche Seite mit dem Gehweg (der ist erst zehn Jahre alt/d. Red.) zur Fahrbahn wird. Alle Kosten, die dabei entstehen, trägt der Landesbetrieb Straßenwesen, in dessen Verantwortungsbereich die Straße liegt. Dazu gehören auch alle Wiederinstandsetzungskosten. Ich versichere Ihnen, alles was kaputt geht, wird auch wieder hergestellt, da müssen sie sich nicht sorgen.“

Bauamtsleiter Ralf Jaumann und Amtsdirektor Jörg Gampe versprachen, kurz vor Baubeginn noch einmal eine große Einwohnerversammlung in Schönborn einzuberufen und alle offenen Fragen im Detail zu klären. top