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| 16:54 Uhr

Stammtisch der Pilzfreunde
Bei Speisepilzen sieht es mau aus

Ein Bild aus besseren Pilz-Zeiten. Doch nichtsdestotrotz: Am Montag treffen sich die Finsterwalder Pilzfreunde wieder im Rathaus am Markt. Der Pilzsachverständige Lothar Jankowiak (2.v.l.) ist Gesprächspartner.
Ein Bild aus besseren Pilz-Zeiten. Doch nichtsdestotrotz: Am Montag treffen sich die Finsterwalder Pilzfreunde wieder im Rathaus am Markt. Der Pilzsachverständige Lothar Jankowiak (2.v.l.) ist Gesprächspartner. FOTO: B“ttcher
Finsterwalde. Zu ihrem vierten Stammtisch in diesem Jahr treffen sich die Finsterwalder Pilzfreunde am Montag, 30. Juli, um 17 Uhr im Rathaus am Markt. Hier wird auch zur öffentlichen Pilzberatung eingeladen. Die RUNDSCHAU sprach vorab mit Stammtisch-Organisator Lothar Jankowiak.

Was für Urlauber und Ferienkinder  ein super Badewetter ist, dürfte Pilzfreunden eher  zum Graus werden. Wachsen denn jetzt überhaupt Pilze und wenn ja, welche?

Lothar Jakowiak Ich habe in den letzten Tagen vereinzelt im Stadtgebiet von Finsterwalde und in Parkanlagen wenige Schopftintlinge und Stadt-Champignons gesehen – zum Teil auf und an staubtrockenen Gehwegen. Wahrscheinlich noch in Folge der Niederschläge in der Kalenderwoche 28. Mit solchen Funden dürfte es in den nächsten Tagen bei der vorhergesagten Witterung aber vorbei sein. Pilze gibt es dann noch vereinzelt an feuchten Stellen oder es gibt Pilze, die an Holz wachsen. Als Speisepilzsammler wird man da kaum fündig werden.

Gibt es für den Stammtisch am Montag ein spezielles Thema?

Lothar Jankowiak Wie immer in Zeiten mit wenig Pilzen nimmt der Erfahrungsaustausch über Neuigkeiten aus dem Reich der Pilze und ein Vortrag mehr Raum ein. Thema werden diesmal „Sommerpilze“ sein, also Pilze, die vorrangig bei entsprechender Witterung im Sommer wachsen.

Wurden bei den vorangegangenen drei Stammtischen in diesem Jahr überraschende Funde vorgelegt? Wenn ja – welche waren das?

Lothar Jankowiak Überraschend war, dass bei dem diesjährigen bis jetzt sehr schlechten Pilzwachstum infolge der Trockenheit doch vereinzelt Pilze gefunden und mitgebracht wurden. An Speisepilzen zum Beispiel Pfifferlinge und Sommersteinpilze. Für den Kochtopf hat es aber meist nicht gereicht.

Mit Lothar Jankowiak
sprach Gabi Böttcher.