Von Jürgen Weser

Der Lionsclub Finsterwalde-Sängerstadt zählt seit 24 Jahren zu der weltweit aktiven Hilfsbewegung, die seit 102 Jahren mit vielen Aktivitäten im sozialen Bereich tätig ist. Die Präsidentschaft der Lions-Clubs wird laut Statut jährlich gewechselt. Olaf Wildau als bisheriger Präsident übergab an Sonnewaldes Bürgermeister Werner Busse, der nun für ein Jahr Lions-Präsident des Clubs Finsterwalde-Sängerstadt sein darf.

Neben der Präsidentschaftsübergabe sorgten Olaf Wildau, Pas-Präsident Michael Schrey und Barbara Oberüber, die als Zone-Chairperson für die Lions-Clubs der Region zuständig ist, für Auszeichnungsüberraschungen. Mit dem Melvin-Jones-Fellow als höchster Auszeichnung der Lions Club International Foundation wurde André Speri, Lions Mitglied seit 2012, für zahlreiche Impulse, die Organisation zahlreicher sozialer Projekte wie die Unterstützung der Johanniter-Ferienspiele und seine Fähigkeiten bei der Organisation und Durchführung vieler Aktivitäten geehrt. Sichtlich gerührt und überrascht nahm André Speri die Auszeichnung entgegen. Für jahrelange vorbildliche Einsatzbereitschaft bei zahlreichen Veranstaltungen durften sich Gründungsmitglied Siegfried Kirmse und Martin Jung, seit 1996 Mitglied, über die Auszeichnung mit dem Distrikt Governor Award freuen.

Im zurück liegenden Jahr, so Präsident Olaf Wildau, habe der Club mit 22 Veranstaltungen das „Lions-Leben weiter aktiviert“. Für ihn seien die Kraftanstrengung beim Sängerfest und bei der Durchführung des Weihnachtsessens für Bedürftige gemeinsam mit den Rotariern Finsterwalde für etwa 200 Personen besondere soziale Aktivitäten. Dank für seine engagierte Arbeit gab es von Barbara Oberüber. „Der Finsterwalder Lions-Club ist einer der aktivsten in meinem Verantwortungsbereich“, lobte sie.

Ehrendes Andenken galt den im zurückliegenden Jahr verstorbenen Lions-Mitgliedern Gerhard Neumann und Detlef Zobel.

Freuen durfte sich Neu-Präsident Werner Busse über die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern: Heiko Mehnert, Dieter Scholz und Michael Gesche. Busse, der Erfahrungen mit der Präsidentschaft 2007/08 mitbringt, möchte seine erneute Präsidentschaft nutzen, um die bewährten sozialen Projekte fortzusetzen, daneben Hilfen für Projekte in der Landwirtschaft und bei der Unterstützung Freiwilliger Feuerwehren der Region in den Fokus des Clubs zu rücken und nicht zuletzt die Zusammengehörigkeit der knapp 30 Mitglieder weiter zu fördern.