(dr) Die Fraktion „Bürger für Finsterwalde“ (BfF) fordert in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend „eine angepasste Waldbewirtschaftung in der Bürgerheide“ und Schritte zur Revitalisierung des Eierpielers.

Die Abgeordnete Marlies Homagk (BfF) hat beantragt, dass die Stadt „erste Mittel“ in ungenannter Höhe dafür bereit stellt. Geschädigte Waldabschnitte mit heimischen und standortgerechten Laubbäumen müssten renaturiert werden. Außerdem sollen vorhandene Pläne umgesetzt werden, um den Wasserhaushalt zu stabilisieren. 

Trockenheit und Schädlingsbefall haben dem beliebten Waldgebiet in diesem Jahr extrem zugesetzt. Forstarbeiten sind kontrovers diskutiet worden. Und die Bürgerheide ist im Sommer auch in Flammen aufgegangen. Brände haben großen Schaden angerichtet. Anfang Juli waren entlang der Bahnstrecke Finsterwalde – Falkenberg mehrere Feuer ausgebrochen, die von einem defekten Zug ausgelöst worden sein sollen. In Finsterwalde kämpften zeitweise bis zu 300 Einsatzkräfte gegen die Flammen an. Über mehrere Tage.

Neben dem ausgedörrten Waldboden waren die Löscharbeiten besonders gefährlich, wiel das Waldgebiet auch mit Munition belastet ist.Ein Mischwald mit Laubbäumen, die das Wasser besser speichern, könnte die Brandgefahr senken. Der Waldumbau aber braucht viel Zeit.