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Stadtverordnete ebnen heute "Feld" für Stadthalle

Finsterwalde. Im Januar 2018 könnte der "realistische Termin für die Erteilung der Baugenehmigung" für die Finsterwalder Stadthalle liegen. Das verlautet auf Nachfrage der RUNDSCHAU aus der unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises. red/gb

Dem Bauantrag, der am 7. September mit der Stellungnahme der Stadt Finsterwalde und einschließlich eines Brandschutzkonzeptes eingegangen ist, werde "im Baugenehmigungsverfahren seitens des Amtes für Bauaufsicht, Umwelt und Denkmalschutz eine hohe Priorität beigemessen", betont Landkreis-Pressesprecher Torsten Hoffgaard. Der erforderliche Arbeitsaufwand unterscheide sich jedoch erheblich von "normalen" Baugenehmigungsverfahren. Deshalb könne ein verbindlicher Termin für die Erteilung der Baugenehmigung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht benannt werden. In einem Bauvorhaben derartiger Größenordnung könne aufgrund der Vielzahl der erforderlichen Beteiligungen von Fachbehörden nicht eingeschätzt werden, ob sich aus diesen Beteiligungen noch Nachforderungen ergeben, die vor Erteilung der Baugenehmigung in die Bauantragsunterlagen eingearbeitet werden müssen beziehungsweise ob noch zusätzlich weitere Behördenbeteiligungen erforderlich werden. Voraussetzung sei selbstverständlich, dass alle noch nachzureichenden Unterlagen zeitnah an die untere Bauaufsichtsbehörde übergeben werden.

Am 14. September sind erste Aufforderungen zur Abgabe von Stellungnahmen an Ämter und Behörden des Landkreises gegangen.

Am heutigen Mittwoch stellen die Stadtverordneten eine weitere wesentliche Weiche für den Bau der Stadthalle. Sie schaffen mit dem Satzungsbeschluss zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Westlich Brandenburger Straße Teil A die Voraussetzung für die bauplanungsrechtliche Stellungnahme der unteren Bauaufsichtsbehörde.