Eigentlich sollte es schon Ende November eine feierliche Übergabe geben, doch wegen der Pandemie wurde daraus nichts: Rainer Genilke, CDU-Staatssekretär im Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und selbst Finsterwalder, konnte seiner Heimatstadt nun nur in einer Videokonferenz mit Bürgermeister Jörg Gampe (CDU) symbolisch Fördermittel in Höhe von 750.000 Euro übergeben.
Dieses Geld stammt aus dem Förderprogramm „Lebendige Zentren“ von Bund und Land, das dem „Erhalt und der Entwicklung von Stadt- und Ortskernen“ dienen soll. In Finsterwalde fließt das Geld unter anderem in die Sanierung von Teilen der Schaeferschen Tuchfabrik, die in die neue Stadthalle integriert werden. Das passt für Genilke zusammen, denn „mit dem Neubau der Veranstaltungshalle“ werde „ein attraktiver Anziehungspunkt für die Einwohner und Einwohnerinnen der Stadt Finsterwalde und der Umlandgemeinden geschaffen.“

Fabrikschornstein und Heizhaus werden mit Fördermittel erhalten

Konkret wird das Geld verwendet, um einen Teil der Kosten für die Erhaltung des Fabrikschornsteins und des Heizhauses zu decken. Beide gehören zum Ensemble des Industriedenkmals und sollen in der neu entstehenden Veranstaltungshalle an dessen Tradition erinnern. Dafür sind nach Angaben der Stadt Finsterwalde insgesamt Investitionen von 1,125 Millionen Euro notwendig. Mit den bewilligten Mitteln werden diese zu zwei Dritteln aus Fördergeldern finanziert. „Mit den beiden Sanierungen können wir auch das Gesamtbild auf dem Areal der künftigen Veranstaltungshalle verbessern“, sagt Bürgermeister Jörg Gampe.

Finsterwalde