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| 17:33 Uhr

Handball
VfB-Damen feiern ersten Auswärtssieg

Die VfB-Damen jubeln über ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison.
Die VfB-Damen jubeln über ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison. FOTO: Thomas Boxhorn
Handball-Brandenburgliga Männer. In der Handball-Brandenburgliga gewinnt das Frauenteam aus Doberlug-Kirchhain in Rangsdorf. HC-Kahn nimmt langsam Fahrt auf.

SV Lok Rangsdorf – HC Spreewald 19:26 (7:11)

Die Spielansetzungen in der Brandenburg-Liga-Saison 2018/19 lassen den HC-Kahn nur langsam Fahrt aufnehmen. Bevor nun wieder zwei spielfreie Herbstwochen verstreichen, musste der HC Spreewald ersatzgeschwächt (ohne Daniel Wegner, Tobias Lubig und André Zogbaum) zum Auswärtsspiel nach Rangsdorf reisen. Beide Mannschaften zeigten in der ersten Halbzeit magere Handballkost. So lag der HC schnell mit 2:1 (2.) zurück, konnte den Spielstand jedoch durch konsequentes Abräumen über Jens Kranick und Christian Krause zum 2:4 (7.) wenden. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit besannen sich beide Mannschaften auf ihre Defensive. So agierten beide Deckungsreihen sehr passiv und zwangen den Angriff zumeist in ungünstige Wurfpositionen. Dennoch klappte die Rückwärtsbewegung der Spreewälder zu diesem Zeitpunkt noch. Hinzu kam, dass Florian Kleindienst im HC-Tor mit zwei gehaltenen Strafwürfen und zwei parierten Kontern eine glänzende Vorstellung bot und maßgeblichen Anteil an der komfortablen 5:11-Führung (27.) hatte. Die Lok kam mit frischen Kohlen aus der Kabine, wohingegen der HC-Motor einige Aussetzer erlebte. So wurde aus einem sicheren 8:13 (32.) binnen weniger Minuten ein 13:13 (40.). Die Gurkentruppe ließ dabei vollends den Zug zum Tor vermissen, musste darüber hinaus noch zwei unnötige Zeitstrafen hinnehmen. Einzig Nils Werner (drei Tore) setzte sich immer wieder unnachahmlich durch und ließ den HC beim 16:19 (49.) in vermeintlich sicheres Fahrwasser gleiten. Die Gäste agierten jedoch weiterhin verunsichert, schenkten die Bälle leicht her und mussten so wiederholt den Ausgleich hinnehmen (19:19, 52.). In dieser spiel­entscheidenden Phase brachte die Einwechslung von Pascal Freund jedoch zusätzliche Wurfkraft aus dem Rückraum. Mit fünf aufeinanderfolgenden Toren binnen 4:30 Minuten stellte er das Ergebnis – quasi im Alleingang – auf 19:24 (58.).

HC Spreewald: Florian Kleindienst und Marc-Maurice Gruna (beide im Tor), Danilo Wendt (1 Tor), Jörn Grötschel, Tim Glowinkowski, Chris Guhrenz, Erik Handke, Christian Krause (4), Pascal Freund (8), Jens Kranick (2) und Nils Werner (11/4).

HC Bad Liebenwerda – SV 63 Brandenburg-West 31:35 (16:18)

Den besseren Start in die Begegnung fand der HCL. Mit einem 3:0-Auftakt konnte man ein deutliches Signal setzen, welches von den Brandenburgern beantwortet werden musste. Aktiviert durch den Willen der Kurstädter kamen nun auch die Gäste mehr als überzeugend ins Spiel. Viele starke Aktionen auf der einen Spielseite, wurden prompt auf der anderen Seite beantwortet. Bei einem Stand von 16:18 gingen beide Teams in die verdiente Halbzeitpause. Die zweite Halbzeit begann so kämpferisch, wie die erste geendet hat. Beide Teams spielten einen ausgeglichenen Handball und zeigten den zahlreichen Zuschauern ein körperbetontes und schnelles Spiel. Der Tabellenprimus aus Brandenburg verstand es in der entscheidenden Spielphase besser, seine sich bietenden Chancen zu nutzen und konnte sich erstmals mit vier Toren absetzen (26:30). Unglücklicherweise verpasste es der HC, den so wichtigen Anschluss zu halten und zeigte erstmals technische Unsicherheiten. Am Ende gewannen die Gäste vom SV 63 Brandenburg-West die Partie. Mit dem Ergebnis von 31:35 konnten sich die Spieler des HC Bad Liebenwerda arrangieren, da sie dem Favoriten lange Zeit Paroli bieten konnten und dieser sehr hart für die Punkte kämpfen musste.

Bad Liebenwerda: Oliver Böhme (Tor), Philipp Rieger (Tor), Richard Kasprzak (10), Daniel Brochwitz (3), Patrick Zieris (1), Jonas Schenk (1), Michael Dielefeld (3), Tim Preibisch (5), Marvin Nürbchen (2), Tim Ungermann, Franz Henkelmann, Paul Götze (6)
SV Lok Rangsdorf - VfB Doberlug-Kirchhain 19:21 (10:13)

Mit einem Kader von gerade Mal zehn Spielerinnen machte sich die VfB-Mannschaft auf den Weg in den Berliner Speckgürtel. Nervös starteten die VfB-Damen gegen Rangsdorf in die Partie und lagen schnell mit 5:2 im Hintertreffen. Doch mit zunehmender Spieldauer fanden die VfB-Frauen besser in die Begegnung und konnten zur Halbzeit mit 13:10 ihren Pausentee zu sich nehmen. Der bessere Start in den zweiten Spielabschnitt sollte den Gastgebern gelingen und so konnten sie Mitte der Halbzeit deutlich mit 18:14 in Führung gehen. Doch dann ging ein Ruck durch das VfB-Team, die Deckung in der Abwehr stand nun bombensicher und so konnten die Gäste aus der Lausitz das Spiel zu ihren Gunsten drehen. Mit 21:19 feierten die Kloster- und Gerberstädterinnen verdient ihren ersten Auswärtssieg.
Doberlug-Kirchhain: Im Tor Anja Barth und Nancy Zielasko, Mandy Lange (3) Anika Förster (2) Jennifer Böhme (4) Elisa Hase (2) Valentina Seyfetinova (6)Jana Hermann (1) Janne George (2) und Thea Weinhold (1)