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Motorsport
Schröter verpasst das Championats-Podest

Anspruchsvoller Kurs: Der Crinitzer Dennis Schröter kam bei „Rund um Zschopau“ nicht aufs Podest.
Anspruchsvoller Kurs: Der Crinitzer Dennis Schröter kam bei „Rund um Zschopau“ nicht aufs Podest. FOTO: Matthias Heinke / Heinke Matthias
Zschopau/Crinitz. Crinitzer Enduro-Fahrer muss sich bei „Rund um Zschopau“ mit den Plätzen vier und fünf zufrieden geben. Von Matthias Heinke

Man muss schon Jahre in den Enduro-Archiven zurückblättern, um herauszufinden, wann Dennis Schröter einmal nicht auf dem Podest im deutschen Championat stand. So geschehen bei „Rund um Zschopau“, zugleich Finale der Weltmeisterschaft, als der Crinitzer mit den Rängen fünf und vier in dieser Wertung aller Klassen das Podium knapp verpasste. Der Routinier hatte wie viele andere Geländefahrer großes Sturzpech und verlor dabei die entscheidende Zeit.

Gleich zu Beginn des ersten Tages kassierte er beim Endurotest in Börnichen auf den späteren Sieger Marco Neubert uneinholbare 52 Sekunden. Am zweiten Tag dann verlor er im Areal Steinbruch Venusberg sehr viel Zeit, nachdem er bis zu dieser vierten der neun Sonderprüfungen im Medaillenbereich unterwegs gewesen war. Dennoch liegt der 35-Jährige mit 36 Punkten Vorsprung auf Neubert vor den beiden Finalläufen Ende nächster Woche in Woltersdorf bei Berlin klar auf Goldkurs im nationalen Championat. Und dass er dennoch in seiner Klasse Enduro 3 (Motorräder über 290 ccm/Zweitakt und über 475 ccm/Viertakt) an beiden Tagen mit großem Vorsprung gewann, zeigt seine Ausnahmestellung. „Das ist kein Beinbruch. Jetzt freue ich mich auf Woltersdorf“, so Schröter.

Im Grunde genommen reicht für Doppelgold dort eine solide, eher auf Sicherheit bedachte Leistung. Doch wer Dennis Schröter kennt, weiß, dass er sich damit nicht zufrieden geben wird.

Bei „Rund um Zschopau“ hatte er zudem für die Königsklasse der Weltmeisterschaft (Enduro-GP) gemeldet. Im Konzert der Vollprofis erreichte der Routinier die respektablen Ränge 15 und 10.