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| 18:19 Uhr

Fussball
Klatsche für den FC im Finsterwalder Derby

Kreisoberliga Südbrandenburg. Die Spielvereinigung landet einen klaren 6:0-Heimsieg. Viele torreiche Partien prägen den Spieltag in der Kreisoberliga. Von Marco Kloss

ESV Lok Falkenberg – FSV Groß-Leuthen/Gröditsch 0:0. Tore: keine, SR: Herbrig (Bad Liebenwerda), Z.: 55.

Die Gäste standen tief und gut organisiert in der eigenen Hälfte. Der ESV bespielte den Gegner permanent, konnte aber die Chancen nicht in Tore ummünzen. Groß Leuthen kämpfte wacker und nahm zufrieden einen Punkt mit.

Germania Ruhland – Blau-Weiß Lindenau 8:0 (4:0). Tore: 1:0, 2:0, 5:0 und 6:0 Marco Nitzsche (15./19./49./58.), 3:0 Andy Posselt (23.), 4:0 Nico Osojca (30.), 7:0 Paul Pickhardt (63.), 8:0 Christian Krengel (80.), SR: Felix (Bersteland), GRK: Max George (56./Lindenau), Z.: 50.

Ruhland bestimmte das Heimspiel gegen stark ersatzgeschwächte Gäste von Anfang an klar. Nach dem man zunächst einige Chancen vergab, war es dann ein abgefälschter Freistoß von Nitzsche, gegen den Wagner im Tor der Gäste chancenlos war. Nun ging es Schlag auf Schlag. Bereits nach einer halben Stunde war das Spiel mit dem 4:0 praktisch entschieden. Auch in die zweite Halbzeit startete die Germania stark. Nachdem Nitzsche nach Zuspiel von Petsch im Strafraum gefoult wurde, verwandelte er den fälligen Strafstoß zum 5:0 selber. Kurz nachdem die Gäste eine Gelbe-Rote Karte kassierten, verwandelte Nitzsche nach einer schönen Kombination den Querpass von Köckritz zum 6:0. Doch damit nicht genug: Zwei weitere Treffer sollten noch folgen.

Preußen Elsterwerda – SV 1885 Golßen 0:0. SR: Kuba (Calau), Z.: 55.

Mit einem Sieg hätten die Preußen einen guten Schritt Richtung Klassenerhalt tätigen können. Der Ball wollte aber nicht ins Tor.

Eintracht Ortrand – Askania Schipkau 9:0 (4:0). Tore: 1:0, 2:0, 5:0 und 8:0 Michel Müller (4./5./48./71.), 3:0 Robin Bruntsch (17.), 4:0 und 9:0 Florian Kirstein (32./84.), 6:0 Sebastian Gorczak (50.), 7:0 Martin Wojtczak (69./Eigentor), SR: Kiesewalter (Ottendorf), Z.: 99.

Spielbericht siehet Extra-Text oben


SV 1919 Prösen – Wacker Schönwalde: abgesagt.
Die Gäste bekamen keine spielfähige Mannschaft zustande.

Senftenberger FC – 1. SV Lok Calau 2:6 (1:5). Tore: 0:1 Max Scharkowski (22.), 0:2 Pete Golly (27.), 0:3 Patrick Raschick (29.), 1:3 und 2:6 Marcel Balke (32./58.), 1:4 Marcus Lehnert (35.), 1:5 und 1:6 Michael Bieberstein (39./55.), SR: Höhne (Großrössen), GRK: Florian Schöning (86./Senftenberg), Z.: 45.

Bis zum ersten Calauer Treffer begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. In der Zeit bis zum Pausenpfiff fielen die Gastgeber dann aber auseinander, da bei Lok jede Chance in einem Tor mündete. Im zweiten Durchgang ließen die Gäste dann auch die Spielideen vermissen und die Zuschauer sahen nur noch eine mäßige Partie.


SpVgg. Finsterwalde – FC Sängerstadt Finsterwalde 6:0 (3:0). Tore:
1:0 Lukas Gerndt (17.), 2:0 Enrico Kamenz (20.), 3:0 und 5:0 Oliver Bossing (37./73.), 4:0 und 6:0 Jonas Tzitschke (47./79.), SR: Marx (Senftenberg), Z.: 325.

Deutliche Klatsche für den FC im Stadtduell: Die Gäste waren mit dem besseren Beginn in der Partie und schafften es, großen Druck aufzubauen. Mit einem Doppelschlag stellte die Spielvereinigung den Verlauf auf den Kopf und wachte nun auf. Der Zug zum Tor wurde kontinuierlich erhöht und Oliver Bossing erhöhte vom Strafstoßpunkt auf 3:0. Auch nach der Pause waren die Gastgeber torhungrig und erhöhten das Ergebnis weiter. Mit dem halben Dutzend war der Jubel enorm und die Fans staunten nicht schlecht über dieses Ergebnis. Das Restprogramm der Gäste lässt die Abstiegsangst wohl bis zum letzten Spieltag bestehen.

TSG Lübbenau – SV Aufbau Oppelhain 5:0 (3:0). Tore: 1:0, 2:0 und 5:0 Daniel Graichen (17./22./57.), 3:0 Max Grasme (41.), 4:0 Kai Hanusche (54./Eigentor), SR: Schicketanz (Sonnewalde), Z.: 55.

Mit dem Kantersieg entledigt sich die TSG aller Abstiegssorgen. Bei möglichen neun Punkten haben die Spreewälder acht Punkte Vorsprung und können für die neue Saison planen. Die Gäste reisten mit dezimierten Kader an und hatten keine Chance gegen die offensivstarken Hausherren.