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Turnen
Finsterwalde pflegt einzigartige Tradition

Unter und auf dem Stufenbarren präsentiert sich die erfolgreiche Kinderriege der Finsterwalder Turnerschaft.
Unter und auf dem Stufenbarren präsentiert sich die erfolgreiche Kinderriege der Finsterwalder Turnerschaft. FOTO: Wolfgang Blümel
Finsterwalde. Mehr als 100 Sportler treffen sich zum Turnwettkampf in der historischen Doppelhalle. Von Wolfgang Blümel

Seit 68 Jahren wird das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gedenkturnen in Finsterwalde sehr erfolgreich ausgetragen. Eine Tradition, die im Land Brandenburg ihresgleichen sucht. Die historische Doppelturnhalle bot allen Teilnehmern ausgezeichnete Wettkampfbedingungen.

In diesem Jahr kamen 100 Turner aus dem Land Brandenburg und Berlin nach Finsterwalde. Die Palette der Teilnehmer reichte von sechsjährigen Nachwuchssportlern bis zu Altersturnern, die die 60 Jahre schon überschritten haben. Beim Kinderwettkampf platzte die 1928 erbaute Doppelturnhalle fast aus allen Nähten. Geturnt wurde an den Geräten Boden, Barren, Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken, Turnbank und Reck.

Die Leistungen der Gastgeber aus Finsterwalde in den unterschiedlichsten Klassen konnten sich sehen lassen. Sofie Biernat überzeugte die Kampfrichter mit einer ausdrucksstarken Bodenübung. Die Tageshöchstnote von 9,90 Punkten war der Lohn für ihren Trainingsfleiß. Vor der Siegerehrung erlebten die Gäste noch ein sehr ansprechendes Schauturnen. Toni Blümel beeindruckte die Teilnehmer und Gäste mit Handstand, Felgen und Kreuzhang an den Ringen.

Eine Goldmedaille erturnten sich für die Gastgeber Sofie Biernat und Toni Blümel. Silber gab es für Lea Gillner und Cora Fiona Philipp. Karl Peters freute sich über eine Bronzemedaille. Einen guten Wettkampf turnten auch Grace Ipie Lebedies (4.), Denise Wesnick (5.), Kimberly Körnig (5.), Judith Bimüller (5.), Lily Sue Henze (7.), Jennifer Schmidt (7.), Julia Sophie Müller (8.) und Alessa Chiara Hoffmann (19.).