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Handball-Landesliga
Elsterwerda siegt im Elbe-Elster-Derby

Handball-Landesliga Süd. In der Handball-Landesliga Süd gelingt dem ESV ein 25:20-Auswärtserfolg bei Grün-Weiß Plessa.

HV Grün-Weiß Plessa – Elsterwerdaer SV 94 20:25 (9:12) Zum Elbe-Elster-Derby traten beide Teams mit personellen Problemen vor einer mäßigen Kulisse an. Von Beginn an legte Elsterwerda mit Toren vor. Über ein 1:3 in der 6. Minute bis zum 3:6 (13.) erarbeitete sich der ESV eine Führung. Der HVP entwickelte keine Spielidee im Angriff und bei klaren Torgelegenheiten fehlte die Kaltschnäuzigkeit. Auf beiden Seiten kam es zu technischen Fehlern. Durch viele Unterbrechungen litt der gesamte Spielfluss der Partie, wodurch  keine Derbystimmung aufkam. Mit dem Stand von 9:12 ging es in die Kabinen. Die zweite Halbzeit startete erneut mit unnötigen Fehlern, zu wenig Bewegung, klaren Spielzügen im Angriff und mangelnder Abwehrleistung. Die Gäste nutzten diese Gegebenheiten besser aus und setzten sich über ein 12:16 (37.) und 14:20 (46.) vorentscheidend ab. Von einem flüssigen Spiel konnte man durch eine Vielzahl an Unterbrechungen und Ideenlosigkeit in keiner Minute reden. Mit dem 25:20 konnte der ESV das Derby für sich entscheiden.

HV Plessa: Jens Horn; Tom Hauwetter (beide TW); Andre Pötsch (6 Tore); Felix Kohl (2); Sebastian Haupt (4/2); Mario Gärtner (1); Lukas Alkier; Benjamin  Hoyer (2); Robert Strehlow; Stefan Lang (5/2)
Elsterwerdaer SV: Robert Wolff; Johannes Woehl (beide TW); Tim Romanowsky (3 Tore); Aram Haydeyan (4); Stefan Lange (4); David Wotta (2); Martin Müller (2); Thomas Spillecke (10/5), Marcel Rosenthal

TSV Empor Dahme - HSV Senftenberg 37:24 (18:11) Die Vorzeichen konnten kaum unterschiedlicher sein: Empor mit vier Siegen aus den ersten vier Saisonspielen gegen den Letztplatzierten aus Senftenberg, der bisher keinen einzigen Punkt ergattern konnte. Die Zwischenstände 6:1 in der 9. und 13:4 in der 21. Minute zeigten schnell, dass für die Gäste wohl nichts zu holen ist. Zwar zeigte die Heimmannschaft über die komplette Spielzeit immer wieder einige Unkonzentriertheiten, die aber zu keinem Zeitpunkt der Partie zum Problem wurden. Auch in der zweiten Halbzeit hielt die Dominanz des TSV Empor Dahme an. Da die Führung nach und nach ausgebaut wurde, kamen alle Spieler zum Einsatz. So konnte sich der eine oder andere Spieler in die Torschützenliste eintragen, der sonst nicht so häufig zum erfolgreichen Abschluss kommt. Hervorzuheben ist hier besonders Jan Tischer, der sich von seiner Außenposition mit sechs Toren besonders treffsicher zeigte. Am Ende der zumeist sehr fairen Partie setzte sich der TSV Empor Dahme, auch in der Höhe völlig verdient, gegen den HSV Senftenberg mit 37:24 durch und überzeugte zudem.

TSV Empor Dahme: René Losch und Nico Peter im Tor; Marcus Urbasch (3), Kevin Kühne, Oliver Rathert (3), Lutz Krakowitzky (6), André Nonnenmacher (1), Lars Kampfenkel (2), Jan Tischer (6), Erik Albrecht (7), Nick Baier, Christopher Dennert (3), Jan Albrecht (6) und Maximilian Gärtner

LHC Cottbus III – HC Bad Liebenwerda II 17:39 (7:19) Nach dem wichtigem Auswärtserfolg der letzten Woche stand die Liebenwerdaer Reserve in Cottbus vor einen unbekannten Gegner. Die Cottbuser Mannschaft war zwar körperlich überlegen, aber die Spritzigkeit und schnellen Beine hatten bei diesem Auswärtsspiel die Gäste. Mit einem Blitzstart von 2:8 gaben die Kurstädter den Ton an in der Lausitzarena. Eine aggressive Abwehr und ein solider Torhüter waren die Grundlage für ein schnelles Umschaltspiel und den wachsenden Vorsprung in der ersten Spielhälfte. Beim Halbzeitstand von 7:19 gab es nur noch wenig Hoffnung aus Sicht der Cottbuser Spieler, einen Punktgewinn zu erringen. Die Kurstadtreserve hingegen drückte in der zweiten Spielhälfte weiter auf das Tempo und baute den Abstand über die Spielstände von 11:27 und 13:36 weiter aus. Mit dem Endstand von 17:39 unterstreicht der HC Bad Liebenwerda II seine Ambitionen und bleibt vorerst Spitzenreiter in der Landesliga Süd.

Am 4. November trifft der HC Bad Liebenwerda auswärts auf einen alt bekannten Gegner aus Dahme. Gegen den Tabellenzweiten wird der Liebenwerdaer Mannschaft ein „Sahnetag“ gelingen müssen, um sich weiter als Primus behaupten zu können.

Bad Liebenwerda II mit: T.Große (TW) , M. Karl (5), St. Buchner (2), C. Ludwig (10), M. Dietrich (5), M. Pulz (8), St. Kreißig (4), Ch. Stehli, P. Simon (4), T. Jurgk (1)

TSV Germania Massen - BSV GW Finsterwalde II 23:18 (11:8) Am Samstag war die zweite Mannschaft des BSV Grün-Weiß Finsterwalde zu Gast bei der ersten Mannschaft des TSV Germania Massen. In einer voll besetzten Halle standen sich zwei hoch motivierte Teams gegenüber. In der ersten Halbzeit dominierten die Deckungsreihen. Anfangs konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Im Spielverlauf konnten sich die Germanen dann einen kleinen Vorteil erarbeiten. Bei einem Spielstand von 11:8 ging es in die Kabinen. Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich. Mit einem Vorsprung im Rücken bekamen auch die jungen Spieler Einsatzzeiten und wussten zu überzeugen. Durch eine sichere Deckung und gute Abschlüsse aus der zweiten Reihe konnte der TSV seine Führung weiter ausbauen. Am Ende dieses sehr fairen Spiels stand ein Ergebnis von 23:18 auf der Anzeigetafel.

TSV Germania Massen II - TV 1861 Forst 28:22 (14:12) Nach zwei Siegen aus drei Spielen hatten die jungen Germanen der Massener Reserve eine gute Ausgangslage. Am Ende dieses Handballspiels, dieser Mischung aus Augenschmaus und ,,Augen zu und durch‘‘, konnte die Massener Mannschaft den dritten Sieg in Folge in Form eines 28:22 für sich verbuchen und befindet sich nun auf Tabellenplatz zwei der Kreisliga.