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| 17:22 Uhr

Einzigartiges Projekt „Alles Gute“
Spendenkonto für zwei Schönborns wächst

Maxim Melnyk und Christiane Seiler arbeiten am Dokumentarfilm „Alles Gute“ über die beiden Schönborns.
Maxim Melnyk und Christiane Seiler arbeiten am Dokumentarfilm „Alles Gute“ über die beiden Schönborns. FOTO: Alexander Petrenko
Schönborn/Doberlug-Kirchhain. Knapp die Hälfte des Crowdfunding-Ziels für den Dokumentarfilm „Alles Gute“ ist erreicht. Von Heike Lehmann

Es sieht gut aus für das einzigartige Dokumentarfilmprojekt über die beiden Schönborns – zwei Dörfer in Deutschland und der Ukraine. Selbst die Ukrainische Botschaft hat jetzt den Dokumentarfilm „Alles Gute“ auf ihrer Facebook-Seite als ein „spannendes Kulturprojekt“ bezeichnet. Bei Youtube ist ein Filmbeitrag eines ukrainischen Fernsehsenders vom ersten Besuch der Niederlausitzer Schönborner samt Band Flying rockets in der Ukraine zu sehen (QR-Code).

Außerdem läuft seit dem 9. Februar über startnext eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung des Projekts. Bildlich ausgedrückt: Die halbe Miete ist schon drin. Um aus den vielen Stunden Filmmaterial, die seit 2015 aufgenommen wurden, jetzt mit professioneller Hilfe einen 30-minütigen Film zu schneiden, zu vertonen und ein gutes Marketing anzuschließen, werden 14 200 Euro gebraucht. „6443 Euro sind bereits eingegangen“, freut sich Christiane Seiler, Rundfunkautorin aus Berlin, die mit Filmemacher und Regisseur Maxim Melnyk am Projekt arbeitet. Gespendet werden kann noch bis zum 12. April. Kommt mehr Geld zusammen, könnte der Film doppelt so lang werden.

Außerdem entsteht momentan die Sonderausstellung „Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns“, die im Museum Schloss Doberlug gezeigt werden soll. Die Filmautoren erzählen im Rahmen der Europa-Kulturland-Kampagne ihre besonderen Geschichten von Heimat, Migration und Veränderung. Ausstellungseröffnung ist am 3. Mai, um 19 Uhr.

www.startnext.com/allesgute