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| 19:15 Uhr

Kommunalwahl 2019
SPD Finsterwalde stellt sich für die Kommunalwahl auf

 Das sechsköpfige Spitzenkandidatenteam der SPD Finsterwalde zur Kommunalwahl (von links nach rechts): Gunnar Reichmann, Katharina Treibmann, Peer Mierzwa, Julia Friedrich, Dominic Hake und Andreas Jäpel.
Das sechsköpfige Spitzenkandidatenteam der SPD Finsterwalde zur Kommunalwahl (von links nach rechts): Gunnar Reichmann, Katharina Treibmann, Peer Mierzwa, Julia Friedrich, Dominic Hake und Andreas Jäpel. FOTO: SPD Finsterwalde
Finsterwalde. Die Sozialdemokraten schicken ein zwölfköpfiges Team im Durchschnittsalter von 35 Jahren ins Rennen. Ortsvereinschef Alexander Piske ist nicht dabei.

Die Sängerstadt-SPD schickt ein „starkes, zwölfköpfiges Team im Durchschnittsalter von 35 Jahren“ in die Kommunalwahl, teilt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Alexander Piske mit. Bei der Mannschaft handele es sich vor allem um junge Kandidaten, „die die Kursrichtung einer modernen, sozialen Partei verkörpern, aber auch Genossen, die mit ihrem Erfahrungsreichtum und Fachwissen glänzen“, so Piske weiter. Zum Spitzenkandidaten wurde bei dem jüngsten Treffen im Finsterwalder Brauhaus einstimmig Peer Mierzwa (47) von den Mitgliedern gekürt. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und werde mich mit aller Kraft für die Partei und Interessen der Finsterwalde Bürger einsetzen“, so Mierzwa nach seiner Wahl.

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Alexander Piske selbst hatte bereits im Vorfeld die Entscheidung getroffen, sich nicht als Kandidat aufstellen zu lassen. „Diese Entscheidung fiel mir nicht leicht. Ich musste jedoch Prioritäten in meinem Leben setzen und diese liegen aktuell auf Beruf und Familie. Ich werde aber weiterhin SPD-Chef in Finsterwalde bleiben und den Kommunalwahlkampf für meine Mitglieder organisieren“, erläutert der 32-Jährige seinen Entschluss.

Unter dem Slogan „Gemeinsam für eine liebenswerte Sängerstadt“ wollen die Finsterwalder Sozialdemokraten im Mai 2019 mit vier Themenschwerpunkten um die Wählergunst werben. „Unser Programm hat eine klare soziale Ausrichtung. Gleichzeitig legen wir den Fokus darauf, die Infrastruktur und den Tourismus weiterzuentwickeln, das Ehrenamt zu stärken sowie die Bürgerbeteiligung und Transparenz in Finsterwalde zu verbessern“, sagt Alexander Piske. Um dies zu untermauern, legt die SPD-Finsterwalde konkrete Vorschläge vor: Beispielsweise wollen sich die zukünftigen SPD-Stadtverordneten für die Einführung einer Ehrenamtskarte stark machen. Diese soll ihre Inhaber berechtigen, in zahlreichen Einrichtungen Vergünstigungen zu erhalten. Die Partner der Kampagne könnten etwa Museen, Tierparks oder Schwimmbäder sein. Des Weiteren soll ein Pilotprojekt zur Schulspeisung aus der eigenen Küche an einer Grundschule eingeführt werden. Es sei angedacht, eine ausgewogene und abwechslungsreiche Verpflegung in einer Schulküche unter Einbezug von regionalen Produkten anzubieten. Zudem wolle sich die SPD für die Einführung eines Bürgerhaushalts engagieren. Hierbei könnten die Finsterwalder Ideen für die Stadt und ihren Ortsteil einbringen und über einen festgesetzten finanziellen Fond umsetzen. Des Weiteren sei es unabdingbar, die schrittweise Sanierung des Freibades unter Beachtung der Barrierefreiheit anzugehen. Zudem sollen der weitere barrierefreie Ausbau von Gehwegen und Fußgängerüberwegen sowie die Bereitstellung eines kostenlosen städtischen Nahverkehrs am Wochenende das urbane Leben in der Sängerstadt fördern.

Mit einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2018 würdigte SPD-Ortsvereinschef Alexander Piske die ehrenamtliche Stadtpolitik der Mitglieder: „Um die Lebensqualität in der Sängerstadt zu erhöhen und sie als Familienstadt zu stärken, haben wir uns in der jüngeren Vergangenheit verschiedenen Projekten gewidmet. Zudem haben wir uns aktiv in das städtische Leben eingebracht und bei vielen Aktionen geholfen. Wir müssen uns nicht verstecken.“

(pm/blu)