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| 17:49 Uhr

Sparkassentochter im Baugeschäft
Sparkassen-Bauobjekte nehmen Form an

Das Wohn- und Geschäftshaus auf dem Markt in Herzberg nimmt Konturen an. Der Baufortschritt wird von den Einwohnern und Gästen der Stadt genau verfolgt.
Das Wohn- und Geschäftshaus auf dem Markt in Herzberg nimmt Konturen an. Der Baufortschritt wird von den Einwohnern und Gästen der Stadt genau verfolgt. FOTO: Sylvia Kunze / LR
Finsterwalde/Herzberg. Am Herzberger Markt und in der Finsterwalder Wilhelm-Liebknecht-Straße sind Fortschritte sichtbar. Von Gabi Böttcher

Auch wenn für die Beobachter der Baustelle des geplanten neuen Wohnquartiers in der Friedrich-Engels-Straße der Sängerstadt seit dem Ende der  Abrissarbeiten eine längere Ruhepause zu registrieren war – mit dem Bau der 14 Eigentumswohnungen soll es im neuen Jahr voran gehen. Die Baugenehmigung wird noch erwartet. Es laufen Abstimmungen mit dem Planer. Marcus Kockel, Geschäftsführer der Sparkassentochter SpK Objektentwicklungsgesellschaft, rechnet Anfang des neuen  Jahres mit dem Zieleinlauf. Mit dem Bauen könne ohnehin erst nach dem Winter begonnen werden. So ist Zeit, den unmittelbar von den Abrissarbeiten betroffenen Nachbarn noch einmal ein großes Dankeschön zu sagen. „Besonders Bethges und deren Mieter sind uns mit großem Verständnis begegnet. Dafür ist jetzt aber auch marode Bausubstanz und jede Menge Müll darin beseitigt worden“, hebt Marcus Kockel den bisherigen Effekt hervor. Noch vor dem Start zu den direkten Bauarbeiten werde  zu Beginn des Jahres  mit dem Einbringen der Erdwärmesonden begonnen. Schließlich werden die zwischen 50 und 150 Quadratmeter großen Wohnungen künftig  mit Erdwärme versorgt. Das warme Wasser wird mittels Gas erzeugt.

Sehr viel mehr zu sehen ist inzwischen bei zwei weiteren Bauprojekten der SpK Objektentwicklungsgesellschaft. In Herzberg, wo Mitte September der Grundstein für das neue Wohn- und Geschäftshaus am Markt 6/7 gelegt worden war, geht es zügig voran. Noch in dieser Woche soll der Rohbau des zweiten Obergeschosses fertig sein, informiert Marcus Kockel. Ende Januar folge dann das Dachgeschoss. „Und Ende Februar wollen wir hier Richtfest feiern“, blickt der Geschäftsführer  voraus. Unverändert bestünden die Nutzungspläne mit vier Eigentumswohnungen und einer Gewerbeeinheit, die im Bedarfsfall auch in zwei Einheiten zu teilen wäre.

„Die Baustelle in Herzberg läuft von der Planung bis heute nahezu reibungslos“, freut sich der Geschäftsführer.

Noch einen Schritt weiter ist das dritte aktuelle Projekt der  SpK Objektentwicklungsgesellschaft. Für jedermann sichtbar ist die Bauhülle vor der Fassade des Hauses Wilhelm-Liebknecht-Straße 3 gefallen. Anstelle dessen kündet ein Werbebanner von der Eröffnung einer Tierarztpraxis im März nächsten Jahres. „Zwei junge Tierärzte wagen hier den Schritt in die Selbstständigkeit“, freut sich Marcus Kockel über die sofortige Inbesitznahme der Praxisräume in der unteren Etage. Zum Vorteil für künftige Patienten ist, dass die Parkflächen im Hinterhof von der Bahnhofstraße her  angefahren werden können. Ebenfalls entstanden sind in der Gründerzeitvilla zwei Wohnungen. Diese sind bereits vermietet. Gegenwärtig laufen in dem Gebäude letzte Innenarbeiten und im  Frühjahr werden die Arbeiten an den Außenanlagen vorangetrieben.  Obwohl  das Haus in der Wilhelm-Liebknecht-Straße nicht unter Denkmalschutz steht, ist großer Wert auf den Erhalt der historischen Einzigartigkeit  des Bauwerkes gelegt worden.

Im Quartett der SpK-Projekte zeigt sich die Leipziger Straße 5 ähnlich der Friedrich-Engels-Straße in Finsterwalde noch als leeres Baufeld. Das ehemalige Gessner-Haus ist abgerissen. „Die Pläne für den Neubau sind fertig, die Baugenehmigung liegt vor. Gegenwärtig laufen die Ausschreibungen“, informiert Marcus Kockel. „Wir möchten die Aufträge gern wieder regional vergeben. Derzeit wird ein Generalunternehmer gesucht.“ Geplant sind eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss und im ersten und zweiten Obergeschoss je eine Eigentumswohnung. Sobald die Baufirma feststehe, werde man das Projekt in entsprechenden Flyern vorstellen. Optimistisch schaut der Geschäftsführer dabei ins Jahr 2018. Mit Blick auf das Stadtquartier Oscar-Kjellberg-, Leipziger und Berliner Straße sieht Marcus Kockel  den Neubau am Standort des Gessner-Hauses als weiteren Mosaikstein für eine deutliche Aufwertung im Stadtzentrum. „Wir sind sehr froh, dass das im Einklang mit Stadtentwicklung, Straßenbau und dem Verlegen der Medien gelingen kann.“

Die Tierärzte Andy Herbrig und Diana Möbius, hier mit Sohn Jonas, machen sich in einer eigenen Praxis in dem von der SpK Objektentwicklungsgesellschaft sanierten Gründerzeithaus in der Wilhelm-Liebknecht-Straße in Finsterwalde selbstständig. Im März soll Eröffnung sein.
Die Tierärzte Andy Herbrig und Diana Möbius, hier mit Sohn Jonas, machen sich in einer eigenen Praxis in dem von der SpK Objektentwicklungsgesellschaft sanierten Gründerzeithaus in der Wilhelm-Liebknecht-Straße in Finsterwalde selbstständig. Im März soll Eröffnung sein. FOTO: Böttcher / LR