ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:36 Uhr

Sonnewalde strebt Änderung der Verbandssatzung an

Herzberg/Sonnewalde. Über eine Beratung zur Abwasserproblematik in Sonnewalde sind in dieser Woche die Mitglieder des Kreisausschusses informiert worden. Mitte April hatten sich im Beisein des Landrates Christian Heinrich-Jaschinski Vertreter der Stadt, darunter der Bürgermeister Werner Busse, Stadtverordnetenvorsteher Martin Petschick sowie die Abgeordneten Bernd Lehmann und Axel Schulze, mit der Kommunalaufsicht und Vertretern des Wasser- und Abwasserverbandes Westniederlausitz (WAV) verständigt. leh

Die Sonnewalder sprachen sich erneut gegen den Bau der Überleitung ins Entsorgungsgebiet Doberlug-Kirchhain aus, womit es dauerhaft bei einem eigenständigen Entsorgungs-, Beitrags- und Gebührengebiet für Sonnewalde bleibt. Die dadurch ungünstigere Kostenstruktur und höhere Belastung ihrer Einwohner sei ihnen bewusst, erklärten die Sonnewalder.

Einig war man sich, dass ein Verbandsaustritt von Sonnewalde zum derzeitigen Stand "nicht verwirklichungsfähig" ist. Vom WAV wird umgehend ein Abwasserbeseitigungskonzept für den Bereich Sonnewalde erwartet, erstellt von einem externen Büro unter Mitwirkung der Stadt. Sonnewalde strebt zudem eine Änderung der Verbandssatzung an, wonach bei Entscheidungen, die ausschließlich ein Entsorgungsgebiet betreffen, nur dessen Vertreter stimmberechtigt sind.