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| 18:48 Uhr

Sonnewalde gegen Abwasserleitung ins Lindenaer Klärwerk

Sonnewalde/Finsterwalde. Offensichtlich läuft alles darauf hinaus, dass das Sonnewalder Klärwerk in Münchhausen technisch und baulich überholt wird. Das erklärt Bürgermeister Werner Busse nach einem Gespräch in dieser Woche beim Potsdamer Innenministerium. -db-

Daran nahm neben seinem Finsterwalder Amtskollegen Jörg Gampe, dem Leiter des Entwässerungsbetriebes Dieter Loos und dem Landtagsabgeordneten Rainer Genilke auch Berndt Schötz von der WAFI GmbH Cottbus teil, die für Sonnewalde ein Abwasserkonzept erarbeitet. Erste Ergebnisse hat der Projektmanager des Prüfunternehmens im Gespräch mit Staatssekretär Rudolf Zeeb vorgelegt.

"Die für Sonnewalde wirtschaftlichste Lösung ist nicht die Überleitung der Abwässer ins Klärwerk Lindena, sondern offensichtlich die Entsorgung im Klärwerk Münchhausen", so Bürgermeister Busse. Er habe das Gespräch in Potsdam als "angenehm" empfunden, "weil man uns Gehör geschenkt und nach echten Lösungen für uns Sonnewalder gesucht hat". Zu dem kurzfristigen Termin in Potsdam kam es nach einer gemeinsamen Sitzung der Hauptausschüsse von Sonnewalde und Finsterwalde, wo die Sonnewalder Seite die Sängerstadt bei der Lösung des Abwasserproblems um Hilfe bat.

Zur Stadtverordnetensitzung am 27. Februar soll die Studie als Grundlage für eine Entscheidung der Sonnewalder Abgeordneten vorliegen. Einen Tag später hat der Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz eine Frist gesetzt: Bis dahin muss sich Sonnewalde zu einer Entsorgungsvariante bekennen. Der Verband favorisiert auf Grundlage des Statusberichtes des Landes die Überleitung der Abwässer nach Lindena.