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Senioren besichtigen das Klärwerk

Schüler der Klasse 5b der Bergschule Doberlug-Kirchhain beim Klimawettbewerb.
Schüler der Klasse 5b der Bergschule Doberlug-Kirchhain beim Klimawettbewerb. FOTO: Schule
Christa Ruletzki berichtet vom Besuch der Senioren vom Brandenburger Seniorenverband im Klärwerk von Finsterwalde: Freundlich empfangen wurden die Senioren des BSV vom Leiter des Werkes Herrn Loos und seiner Mitarbeiterin Frau Kaiser. Nach der Begrüßung informierte Herr Loos die Besucher über die Aufgaben des Klärwerkes.

Im Anschluss führte Frau Kaiser durch das Werk. Seit über 60 Jahren ist das Klärwerk in Betrieb und für das etwa 100 Kilometer lange Kanalnetz im Territorium zuständig. Das erfordert die Reinigung und Instandhaltung des großen Kanalnetzes. Das ankommende Schmutz- und Regenwasser wird durch einen Mischwasserkanal zusammengeführt und dem Werk zugeleitet. Auch Schmutzwasser muss gereinigt und dem natürlichem Kreislauf wieder zugeführt werden. Die Besucher wurde von Frau Kaiser zu den Etappen der Wiederaufbereitung geführt und über die Abläufe informiert. In jedem Bereich stellten die Besucher viele Fragen. Nachdem die Feststoffe aus dem Schmutzwasser herausgefiltert sind, erfolgt in jeweils weiteren Verfahren die Absonderung von Fettbestandteilen, die Abscheidung von Schwebestoffen und Sanden. In der Folge werden die vorgereinigten Abwässer in biologische Klärbecken geleitet. Erst das biologisch aufbereitete Wasser kann in die Schacke geleitet und seinen Lauf weiter in die Elster und Elbe nehmen. Die Besucher waren sich einig in der Auffassung, dass das Klärwerk nur durch die in der letzten Vergangenheit getätigten Investitionen auf den hohen technologischen Stand gebracht werden konnte. Die gepflegte Anlage des Werkgeländes brachte alle Besucher ins Staunen.

Klimaschutz ist (eine) Kunst

Über einen Klimawettbewerb für Grundschüler berichten Schüler der Klasse 5 b von der Bergschule Doberlug-Kirchhain:

Müll kommt in Mode - gib Lumpen ein zweites Leben, das war der Wettbewerbsbeitrag, an dem wir Schüler der Klasse 5 b teilnehmen durften. Ein Beitrag zum Klimawettbewerb, deshalb haben wir uns zum Anfang ausgiebig über den Klimaschutz unterhalten. Interessant waren die Informationen, insbesonderezu den Ursachen und Folgen. Es wurde uns aber auch erklärt, was wir tun können. Das Ganze stimmte uns schon nachdenklich, denn wie oft sind wir gedankenlos, lassen das Licht brennen, verschwenden Papier und werfen brauchbare Dinge weg. Uns war gar nicht bewusst, wie sehr dadurch der Klimaschutz belastet wird.

Wie man es besser machen kann, konnte jeder von uns am 1. Projekttag beweisen. Jeder brachte ausrangierte Kleidung mit, Martin hatte gleich einen ganzen Sack voll Lumpen und daraus sollte etwas Neues, Brauchbares entstehen. Keine leichte, aber eine sehr schöne interessante Aufgabe. Wir schafften es, Unterstützung hatten wir durch unsere Klassenlehrerin und Helferinnen, denn Claras Oma nähte zu Hause das Restliche, was in der Schule nicht geschafft wurde. Alles klappte ganz super und viele schöne brauchbare Dinge wie Handytaschen, Kissen, Beutel, Schmuckdosen, Hundespielzeug, entstanden.

Am zweiten und dritten Projekttag unterstützte uns eine bekannte Künstlerin aus unserer Region. Unter Frau Großes Anleitung konnten wir mit "Fertigbeton" experimentieren. Der Fertigbeton musste mit Wasser angerührt werden, dabei war es nicht einfach das richtige Verhältnis zu finden, denn der Fertigbeton sollte ja nicht weg schwimmen. Nachdem unsere "Werke" getrocknet waren, wurden sie am 3. Projekttag mit Zementfarbe angestrichen. Die sahen danach wie echt aus, besonders die Tafel Schokolade von Linus. Alle Exponate werden in Domsdorf, in der Brikettfabrik Louise ausgestellt und sind vom 30. April bis zum 29. Mai zu besichtigen.

Bei Instandsetzern der Bundeswehr

Mitglieder der Seniorennunion und der CDU des Elbe-Elster-Kreises haben das Heeresinstandsetzunglogistikwerk in Doberlug-Kirchhain besucht. Siegfried Richter berichtet:

Werkleiter Herrn Beuckmann hat uns freundlich empfangen und beim Rundgang durch die Werkshallen die jeweiligen Instandsetzungen erläutert. Das Werk hat schon für die NVA Reparaturen durchführt. In den letzten Jahren wurden an diesem Standpunkt mehrere neue Hallen errichtet und es befinden sich noch Hallen im Aufbau. Dies war notwendig, weil in der Vergangenheit an drei Standorten in Doberlug-Kirchhain Instandsetzungen erfolgten und dadurch Lärm, Verkehrsgefährdung meist durch Kettenfahrzeugen verursacht wurde. Das Betriebsgelände wurde mit einer Schallschutzmauer zur Straße geschützt und der Lärmpegel von der Teststrecke eingedämmt. Nach dem Rundgang erläuterte uns Herr Beuckmann im Speiseraum den Werdegang des Werkes. Dass dies Werk heute noch existiert ist mit darauf zurückzuführen, das hier in der Vergangenheit und bis heute eine hochwertige qualifizierte Arbeit geleistet wird. Es verfügt über langjährig mit Instandsetzungsarbeiten vertrauten Mitarbeitern. Dies beweist das Durchschnittsalter von 50 Jahren der Beschäftigten. Für einen qualifizierten Nachwuchs werden Lehrlinge ausgebildet und Sie haben meist die Möglichkeit im Werk anschließend zu bleiben.

Unser nächster Treff wird in Sonnewalde bei den Landmaschinen der Fa. Schlieper stattfinden.