| 13:44 Uhr

Doberlug-Kirchhain
Seit 1849: Christmette mit den Leuchterbauern

365 Kerzen werden Heiligabend angezündet.
365 Kerzen werden Heiligabend angezündet. FOTO: Heike Lehmann
Doberlug-Kirchhain. Seit 1849 gestalten die Leuchterbauer von Doberlug-Kirchhain die Christmette am Heiligabend in der Stadtkirche St. Marien. Feierlich und spannend zugleich ist der Moment, wenn die Einzelteile der zwei ausschließlich aus Naturmaterialien bestehenden gorßen Leuchter mit den bereits brennenden Kerzen zu Beginn der Christmesse übereinander gehoben werden. So mancher im Kirchenschiff hält dabei den Atem an, bis die schwankenden Spitzen sicher auf dem robusten Unterteil sitzen. Sechs Meter hoch ragen die beiden Prachtexemplare Richtung  Kirchendach. Jeder Leuchter trägt 365 weiße Wachskerzen. Die Holzgestellte werden Wochen vorher mit filigranen weißen Papierstreifen umwickelt und Tannengrün geschmückt.

Seit 1849 gestalten die Leuchterbauer von Doberlug-Kirchhain die Christmette am Heiligabend in der Stadtkirche St. Marien. Feierlich und spannend zugleich ist der Moment, wenn die Einzelteile der zwei ausschließlich aus Naturmaterialien bestehenden großen Leuchter mit den bereits brennenden Kerzen zu Beginn der Christmesse übereinander gehoben werden. So mancher im Kirchenschiff hält dabei den Atem an, bis die schwankenden Spitzen sicher auf dem robusten Unterteil sitzen. Sechs Meter hoch ragen die beiden Prachtexemplare Richtung  Kirchendach. Jeder Leuchter trägt 365 weiße Wachskerzen. Die Holzgestelle werden Wochen vorher mit filigranen weißen Papierstreifen umwickelt und Tannengrün geschmückt.

Dann wird das Kirchenschiff abgedunkelt. Das flackernde Licht zieht alle Blicke magisch auf sich Es ist 17 Uhr – die Christmette beginnt.

(leh)