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Sebastian Rudolph (CDU)

Grund ist zum einen mein Elternhaus und zum anderen die Wende im Jahre 1989, in dem ich Demokratie, Freiheit und Rechte kennenlernen durfte. Als gewählter Volksvertreter mit meiner Stimme für Ideen, Wünsche und Vorschläge der Wählerinnen und Wähler einzustehen und vor dem Hintergrund meiner politischen Heimat Sicherheit und Unterstützung zu erfahren, bedeutet mir sehr viel.

Sprechen wir doch aber kommunalpolitisch eher über die Liebe zur Heimat. Denn überparteiliches Agieren im Sinne der Sache wird uns voranbringen. Und da gibt es eben die Möglichkeit, sich als Abgeordneter zu stellen, Meinungen in Diskussionen zu bringen und diese in Folge zur Entscheidung. Zudem hole ich eben diese Meinungen aus persönlichen Gesprächen.

Solides Handeln, klare Worte, Entscheidungsfreudigkeit und Engagement sind nicht das Rezept, sondern beschreiben meine Person. Ich führe das "Schiff" Stadtparlament im höchsten Amt der Stadt als Vorsitzender seit 2014 nicht nur durch seichte Gewässer und ich bin darauf bedacht, dass die Abgeordneten die mitunter schweren Ruder ausschließlich zur Fortbewegung nutzen. Eine Stadt erfolgreich zu führen, ist ein Mannschaftssport, bei dem viele mitspielen müssen. Wer mich kennt, bestätigt mir die Bereitschaft zur Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen. Und schließlich ist die breit gefächerte Aufgabenpalette eines Bürgermeisters nur mit Freude am Umgang mit Menschen zu meistern. Dies liegt ebenfalls in meiner Wesensart.

Es geht nicht um die Macht, sondern um die gemeinsame zukunftsfähige Entwicklung der Stadt, aller Ortsteile und der Verantwortung gegenüber jedem einzelnen Bürger.

Auf dem Weg zum Termin gehe ich auf sanierten, barrierefreien Straßen und Wegen, vorbei an altersgerechten Wohnungsbauten, sehe vermietete Ladengeschäfte und erfreue mich der erfolgreichen Beseitigung von Bauruinen, spreche mit Besuchern vor dem Bahnhof und verweise auf den Servicepoint zur Information mit dem Hinweis auf zuverlässige Bahnverbindungen in alle Himmelsrichtungen, bevor ich auf dem Markt unsere Einwohner aus den Ortsteilen begrüße, die mit Shuttleservice noch flexibler sind, treffe Unternehmer und nehme noch einen Hinweis für die Wirtschaftsförderung mit, nutze das freie W-LAN und sende Informationen an unser Jugendparlament für die Sitzung, motiviere die Mitarbeiter unseres Bauhofes bei der Arbeit auf öffentlichen Wegen und Plätzen. Im Anschluss besuche ich eine der liebevoll organisierten Kulturveranstaltungen in den Ortsteilen und treffe unseren Landrat, weil die Gebietsreform gescheitert ist.