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| 16:52 Uhr

Im Hafenbecken des Bergheider Sees
Schwimmendes Haus nimmt Konturen an

Das autartec-Haus auf dem Bergheider See soll zu einem Magneten für Fachpublikum und interessierte Laien gleichermaßen werden. Bis zum kommenden Frühjahr werden sich Besucher jedoch noch gedulden müssen. Einen offiziellen Fertigstellungstermin gibt es noch nicht.
Das autartec-Haus auf dem Bergheider See soll zu einem Magneten für Fachpublikum und interessierte Laien gleichermaßen werden. Bis zum kommenden Frühjahr werden sich Besucher jedoch noch gedulden müssen. Einen offiziellen Fertigstellungstermin gibt es noch nicht. FOTO: Gabi Böttcher
Lichterfeld. Jetzt sieht es schon nach einem Haus aus was da auf dem Bergheider See schwimmt.

Am 21. August war der Ponton für das schwimmende Haus im Hafen des Bergheider Sees zu Wasser gebracht worden. Jetzt sind deutlich die äußeren Konturen des künftigen Pilot-Hauses zu sehen, das beispielhaft autarces Wohnen demonstrieren soll. Dr. Ulrich Potthoff vom federführenden Fraunhofer Institut IVI in Dresden: „Bis zum Wintereinbruch wollen wir es dicht bekommen, damit dann der Innenausbau erfolgen kann.“ Die autarke Versorgung von Gebäuden durch Nutzung kostenfreier thermischer Energie aus der Sonne und deren Speicherung bis in die Wintermonate hinein ist eine der Herausforderungen des Projektes. Die Entwicklung eines schwimmenden autartec®-Hauses ist im Herbst 2014 mit insgesamt 15 Partnern offiziell gestartet worden. Am 1. Juni 2016 war der erste Spatenstich für die Infrastruktur am Bergheider See erfolgt, die Voraussetzung für die Realisierung des Gesamtvorhabens war. Die Steganlage ist nunmehr am 17. August dieses Jahres montiert worden. Daran konnte die Haus-Plattform andocken. Am kommenden Montag wird Brandenburgs Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Kathrin Schneider zur offiziellen Inbesitznahme der Steganlage im künftigen Bergheider Hafen erwartet.

(gb)