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| 12:37 Uhr

Vereine unterstützen sich
Schatztruhe mit Barem für „Ippon“-Trainingslager

Lutz Müller, Vereinschef von LebensArt (hintere Reihe, 6.v.l.), und weitere Geschäftsleute aus der Langen Straße übergaben am Dienstagabend ein Schatzkästchen mit 889,24 Euro an den Judoverein „Ippon“ Kirchhain/Finsterwalde. Zum Erinnerungsfoto formierten sich alle in einer Trainingspause in der Finsterwalder Doppelturnhalle.
Lutz Müller, Vereinschef von LebensArt (hintere Reihe, 6.v.l.), und weitere Geschäftsleute aus der Langen Straße übergaben am Dienstagabend ein Schatzkästchen mit 889,24 Euro an den Judoverein „Ippon“ Kirchhain/Finsterwalde. Zum Erinnerungsfoto formierten sich alle in einer Trainingspause in der Finsterwalder Doppelturnhalle. FOTO: LR / Gabi Böttcher
Finsterwalde. Die Mitglieder des Vereins LebensArt in der Langen Straße der Sängerstadt haben Wort gehalten. Auch im Ergebnis ihres diesjährigen Straßenfestes Mitte April übergaben sie dort gesammelte Erlöse aus verschiedenen Aktionen und Spenden an einen anderen Verein. Von Gabi Böttcher

Diesmal fiel die Wahl auf den Judoverein „Ippon“ Kirchhain/Finsterwalde. Am Dienstagabend ist das stolze Ergebnis von 889,24 Euro in einer kleinen Schatztruhe verpackt an die Judosportler übergeben worden. In der Finsterwalder Doppelturnhalle unterbrachen die Sportler kurz ihr Training und hatten bereits den Schriftzug „Danke“ vorbereitet. Die Brüder Unkenstein aus der Langen Straße waren extra vorbeigekommen, um mit einem speziellen Gruß an Übungsleiter Riccardo Engelen zusätzlich 15 Euro in die Truhe zu legen.

LebensArt-Vereinschef Lutz Müller und die Geschäftsleute der Langen Straße hatten die Sammelaktion noch über das Straßenfest hinaus geführt. „Wir waren mit dem Sammelergebnis bei unserem Straßenfest noch nicht ganz zufrieden“, so Lutz Müller. Dieser ist begeistert vom Engagement des Vereins, der seit Jahren in den Sommerferien (diesmal vom 5. bis 11. August) ein Trainingslager im Waldbad in Crinitz durchführt. Die Trainer André Lichan und Alexej Schneider, Letzterer ist auch der Vereinsvorsitzende, bedankten sich herzlich bei LebensArt. Man werde beim Finsterwalder Straßenfest trotzdem wieder dabei sein, auch wenn die Spende beim nächsten Mal an einen anderen Verein gehe. Die Kommunikation unter den Vereinen in der Sängerstadtregion klappe einfach gut.

Der Ippon-Verein zählt derzeit gut 70 Mitglieder, die meisten sind im Alter zwischen 7 und 14, die 16- bis 18-Jährigen seien leider nicht mehr so stark vertreten, bedauert Alexej Schneider. Um den Eigenanteil der Kinder am Trainingscamp möglichst gering zu halten, helfe die Unterstützung natürlich.

Carsten Lange, der anlässlich der Spendenübergabe mit Sohn Julius vom Trainingsstützpunkt in Doberlug-Kirchhain in die Finsterwalder Turnhalle gekommen war, lobt das Engagement der Übungsleiter. Sein Sohn lerne neben den Fähigkeiten, sich verteidigen zu können, auch Disziplin und Respekt. Auf das Trainingslager in Crinitz freut sich Julius, vor allem weil er diesmal mit seinem Cousin das Zelt teilt.