Immer noch laufen in der Oscar-Kjellberg-Straße in Finsterwalde auf dem Gelände der ehemaligen Schaeferschen Tuchfabrik, wo die neue Stadthalle errichtet werden soll, die Baufeldvorbereitung und die Abbrucharbeiten.

Auf der Südseite werden restliche Fundamente rausgezogen. Später entsteht dort eine neue Begrenzungswand zum Kjellberg-Gelände. „Im Bereich der künftigen Anlieferung werden die Träger noch aus Stabilitätsgründen gelassen, damit die Wand nicht frei steht“, hatte Architekt Jürgen Habermann den Stadtverordneten in der jüngsten Sitzung berichtet. Diese Träger würden erst entfernt, wenn die neue Decke eingezogen ist.

Stürmische Winde reißen Teile der Dachkonstruktion ab

Die Teile der Binder und Stützen der Shedhalle liegen Stahlteilen auf. Über Sprießen wurden die Endköpfe stabilisiert und mit Andreaskreuzen ausgesteift. Stürmische Winde aber haben einen Teil der Binder und Stützen umgerissen. In Abstimmung mit der Denkmalpflege wurden die Stützenachsen, die vorher schon fixiert und aufgenommen waren, nummeriert und mit Folie ummantelt. Binderelemente und Stützen wurden demontiert, sollen repariert aber wieder an Ort und Stelle eingebracht werden.

„Eine aus der Situation gegebenenfalls entstehende Kostenerhöhung hat Architekt Habermann bisher bei der Stadt nicht angezeigt. Ich denke, dass es sich dabei um einen, in Relation betrachtet, geringen Arbeitsaufwand, handelt“, teilt Stadtsprecherin Paula Hromada auf Nachfrage mit.

Ab April medientechnische Erschließung der Stadthalle

Jürgen Habermann hatte vor zwei Monaten angekündigt, dass ab April die medientechnische Erschließung durch die Stadtwerke Finsterwalde erfolgen soll. Anfang Mai könnte dann mit dem Rohbau begonnen werden. Bis Ende 2021 den Bau abzuschließen, lautet das ehrgeizige Ziel für das vieldiskutierte 18 Millionen-Euro-Vorhaben – mehr als 10,6 Millionen Euro Fördermittel sind dafür sicher.

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