| 17:47 Uhr

Finsterwalder Schule im Russland-Kontakt
Wie aus Apfel und Mohrrübe Schwan und Rose werden

Russiche und deutsche Schüler hatten viel Spaß beim Carving, dem kunstvollen Gestalten von Äpfeln, Mohrrüben, Gurken oder  Kürbissen.
Russiche und deutsche Schüler hatten viel Spaß beim Carving, dem kunstvollen Gestalten von Äpfeln, Mohrrüben, Gurken oder Kürbissen. FOTO: Andrea Pukrop
Finsterwalde. Sängerstadt-Gymnasiasten erkunden russisches Leben. Von Andrea Pukrop

Eine lange Fahrt in die Stadt Lichoslavl (Russland) lag hinter 14 Schülerinnen und Schülern des Sängerstadt-Gymnasiums und ihrer Russischlehrerin Andrea Pukrop, bis sie ihre neuen Freunde, die im April in Finsterwalde weilten, wiedersehen konnten.

Sie tauchten für zehn Tage in das Leben dieser Kleinstadt zwischen Moskau und Sankt Petersburg ein, lernten Alltag und Gastfreundschaft  kennen, mussten samstags wie die russischen Schüler zur Schule gehen und waren am Ende voller Eindrücke.

Die Deutschlehrerin Marina Shuravljova hatte mit den Organisatoren von Interkrug ein Projekt zum Thema „Erntewoche“ vorbereitet. Neben der Teilnahme am Unterricht in der Schule Nr.2, der Besichtigung einiger typischer Betriebe, Ausflügen  und dem Kennenlernen karelischer Traditionen hatten die Schüler  vor allem viel Spaß beim Carving, dem kunstvollen Gestalten von Äpfeln, Mohrrüben, Gurken oder Kürbissen. Sie lernten, wie Kartoffeln oder Mohrrüben nach der Ernte für den Verkauf fertig gemacht werden und  dass Äpfel ganz kunstvoll auf den Tisch gebracht werden können. So wurde aus dem Apfel ein Schwan. Vor allem das Bemühen beider Seiten, sich dabei in der jeweiligen Fremdsprache zu verständigen, machte das Projekt zu einem Erfolg, berichten Andrea Pukrop und die Sängerstadt-Gymnasiasten.

Eva wäre gern noch länger bei Marietta geblieben, für Lilly waren es „die schönsten 10 Tage“ und Marvin lernte nach diesem Aufenthalt „sein Leben hier in Deutschland erst richtig schätzen“. Die Finsterwalder Gymnasiasten erkannten, wie wichtig es ist, sich selbst ein Bild über Land und Leute zu machen und sich auf solche „Abenteuer“ einzulassen. Dieser Schüleraustausch soll fortgesetzt werden.