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| 15:36 Uhr

Nach Großfeuer
Haus der Freundschaft: Abriss beginnt

Das Brandhaus des ehemaligen Hauses der Freundschaft ist fast abgerissen,..im Hintergrund die Bohranlage zum Bau der neuen Brücke über die Sonnewalder Straße.
Das Brandhaus des ehemaligen Hauses der Freundschaft ist fast abgerissen,..im Hintergrund die Bohranlage zum Bau der neuen Brücke über die Sonnewalder Straße. FOTO: Gabi Böttcher / LR
Finsterwalde. In der Nacht zum 15. September vorigen Jahres, um 1.57 Uhr, waren  die Finsterwalder Feuerwehrleute zum Großbrand in die Sonnewalder Straße gerufen worden. Das ehemalige Haus der Freundschaft stand in Flammen. Von Gabriela Böttcher

Durch die Wucht der Flammen zeigte sich der Giebel zur Sonnewalder Straße in leichter Neigung. Noch am Freitag nach der Brandnacht wurden zur Sicherheit vor unkontrolliertem Einsturz erste Abbrucharbeiten ausgeführt. Wie die vom Eigentümer der Immobilie, Johannes Steyer, eingesetzte, namentlich nicht genannt sein wollende  Verwalterin auf Nachfrage informiert, sind die von der unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises erteilten Abriss-Auflagen erfüllt worden. Gegen den Eigentümer war eine Ordnungsverfügung zum Rückbau des brandgeschädigten Mauerwerks bis zur vorspringenden Blechkante, der Brüstung im ersten Obergeschoss,  ergangen. Als Frist war der 31. Januar gesetzt worden.

Wie aus der Kreisverwaltung verlautet, sei der gegenwärtige Stand des Rückbaus zufriedenstellend. Man behalte das Objekt weiter unter Beobachtung. Gegenwärtig ruhen weitere Abriss- und Beräumungsarbeiten. Einen vorerst letzten Ruck hatte es im Zuge einer Vollsperrung der Sonnewalder Straße am Wochenende um den 18. Februar gegeben.

Zum weiteren Vorgehen und Plänen für das Gelände befragt, verweist die vom Eigentümer eingesetzte Verwalterin auf laufende Verfahren. Der Eigentümer, der sich gegenwärtig im Ausland aufhält, am Montag kurz und knapp gegenüber der RUNDSCHAU: „Auflagen, die vom Bauamt kommen, werden von mir erfüllt. Geben Sie mir noch ein bisschen Zeit um zu sagen, wie es weitergehen wird. Momentan kann ich dazu noch nichts sagen.“

Luftaufnahmen vom Brand in Finsterwalde FOTO: